Politik | 26.03.2014

SPD-Ortsverein Koblenz-Altstadt-Mitte

„Vereine brauchen eine Heimat“

Fritz Naumann, Denny Blank und Manfred Gniffke.Privat

Koblenz. In sogenannten „Sonntagsreden“ wird zurecht das Ehrenamt in Vereinen besonders gewürdigt. Wenn es um die Stadtteilarbeit geht, sind es oft die Vereine vor Ort die Lebensqualität und Gemeinwesen fördern. Die Vielfältigkeit dieser Arbeiten heißen auch Politiker auf allen Ebenen für gut.

In den letzten Jahren ergibt sich für Stadtteilvereine jedoch eine verstärkte Problematik. Das sogenannte „Kneipensterben“ beinhaltet auch die Schwierigkeit, dass es immer wenige Säle für Veranstaltungen und Vorstandssitzungen der Vereine gibt. Die Stadt Koblenz macht keine Ausnahme. Wobei erkannt werden muss, dass Stadtteile im Außenbereich der Stadt zum Teil gut mit Räumen und Hallen für Veranstaltungen versorgt sind. Hingegen ist das Vereinsleben in der Alt-und Innenstadt immer problematischer geworden. Da feiert beispielsweise ein großer Verein aus der Weißergasse sein Frühlingsfest nicht in der Altstadt, sondern seit vielen Jahren im Rauental.

Es könnte gesagt werden „na gut“, dann muss halt aus der Altstadt herausgefahren werden. Jedoch ist zu bedenken, dass es gerade für ältere Mitbürger dort Probleme geben kann.

Seit Jahren versuchen Manfred Gniffke, FBG, und Fritz Naumann sowie Denny Blank, beide SPD, eine Heimat für die Vereine zu finden. Bis dato verlief die Suche leider ergebnislos.

Über den vorhandenen Bedarf der Vereine in der Alt- und Innenstadt besteht kein Zweifel. Nun ergibt sich nach Auffassung von Gniffke, Naumann und Blank eine Chance für die Vereine. Wenn die Zusammenlegung der Förderschulen Hans-Zullinger-Schule und Diesterweg-Schule erfolgt, ergibt sich eine Möglichkeit der Nachnutzung in der Kastorpfaffenstraße.

Gniffke, Naumann und Blank: „Uns ist es klar, das Begehrlichkeiten vieler Schulen auf die Nachnutzung gerichtet sind. Jedoch benötigen auch unsere Vereine eine Heimat; und was in andern Stadtteilen selbstverständlich ist, muss für die Alt-und Innenstadt ebenfalls möglich sein.“

Die Kommunalpolitiker sind der Auffassung, dass beides miteinander zu verbinden sei: eine weitere Nutzung als Ausweichquartiere für räumlich überlastete Schulen und eine Vereinsnutzung für Vorstandssitzungen und kleine Feste.

Darüber hinaus könnten auch die frei werdenden Räumlichkeiten auch Vereinsproben, die jetzt im Umland erfolgen (Tanzgruppen und dergleichen), genutzt werden. Dies erspart manchen Eltern, die ihren Kindern die Proben ermöglichen wollen, weite Fahrten.

Vielleicht lässt sich ja auch ein kleines Heimatmuseum, wie es sie in verschiedenen Stadtteilen (Horchheim, Pfaffendorf, Güls, Moselweiß) auch gibt, einrichten. Bestückt werden könnte es auch mit nicht gezeigten Beständen aus dem Mittelrheinmuseum und von Privatleuten. Solch ein Museum könnte von Ehrenamtlichen aus den Vereinen kostenlos betreut und geführt werden. Es soll sich schon zum jetzigen, frühen Zeitpunkt um eine Nachnutzung bemüht werden. Somit wird deutlich, dass es einen umfangreichen Bedarf gibt. „Uns ist klar, dass wir hier mit Widerständen seitens der Stadtverwaltung zu rechnen haben. Allerdings werden wir uns für die Vereine einsetzen“, so die Kommunalpolitiker. Pressemitteilung

SPD-Ortsverein

Koblenz-Altstadt-Mitte

Fritz Naumann, Denny Blank und Manfred Gniffke.Foto: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Schulze Klima -Image
Tag der offenen Tür
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Der Knotenpunkt Burgstraße Ostallee.
176

Lahnstein. Die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ nimmt Stellung zu einem jüngst veröffentlichten Leserbrief in der lokalen Presse, in dem eine verbindliche Festlegung des Stadtrates auf die Ringlösung gefordert wird. Den Gegnern wird vorgeworfen, es mangele ihnen an seriösen Alternativen, sie würden wesentliche Punkte ausblenden und die Probleme der früheren Verkehrsführung ignorieren.

Weiterlesen

Wie gewohnt entwickelten sich während der Präsentation lebhafte Gespräche: Gemeinsam versuchte man, die Bilder zeitlich einzuordnen und die darauf abgebildeten Personen zu identifizieren.
19

Urbar. Kürzlich lud die FREIE LISTE – Bürger für Urbar e.V. erneut zum „ahle Bilda gugge“ ins Urbarer Bürgerhaus ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2270

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Anlagenmechaniker
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in