Allgemeine Berichte | 03.04.2014

Bildungscampus Koblenz des Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur

Vier Schulen unter einem virtuellen Dach

Der neue Bildungscampus Koblenz verbindet vier Schulen unter einem virtuellen Dach. Begeisterung bei den Beteiligten (v. l.) Thomas Wecker (Leiter Bildungscampus), Christoph Becker (Leiter Bildungscampus), Katja Meffert (Leiterin Logopädie), Birgit Schneider (Leiterin Logopädie), Dirk Seiler (Massageschule) und Werner Hohmann (Krankenhausoberer). US

Koblenz. Der Bildungscampus Koblenz des Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur bündelt Fachwissen, schafft Synergien und gestaltet Zukunftsperspektiven. 400 junge Menschen werden an vier Schulen des Klinikums in den Gesundheitsberufen ausgebildet. Der Bildungscampus ermöglicht den Schulen eine systematische Vernetzung der Ausbildungsberufe. Das Konzept und die Vielfalt wurden jetzt den Medienvertretern anschaulich in einer Info-Veranstaltung näher gebracht. Neben „Gesundheitsdienst“ (für kranke Menschen), „Seniorendienste“ (für den alten Menschen), „Psychiatrische Dienste“ (für behinderte Menschen) wurde das Geschäftsfeld um einen weiteren Dienst, nämlich die „Bildungsdienste“ (für lernende Menschen) erweitert.

Bildungsdienste heißt mehr als Krankenpflege-, Logopädie-, Physiotherapie- und Massageausbildung. Bildung, das heißt Aus-, Fort- und Weiterbildung und muss - das wurde in Koblenz in den letzten Jahren immer deutlicher - aus der Versäulung heraus in die Vernetzung. „Nicht nur weil Vernetzung heutzutage irgendwie in aller Munde und angesagt ist, sondern weil man anders nicht interprofessionell lernen kann und die gewünschten und benötigten Synergien sich entfalten können“, so Diplom-Theologe Werner Hohmann, Krankenhausoberer in seiner Begrüßung zur Pressekonferenz. Der Bildungscampus leistet mit der innovativen Vernetzung der vier Schulen einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer parallel laufenden Fort- und Weiterbildungsstrategie. Diese ist institutionell verankert und ermöglicht ein zukunftsorientiertes und zielgerechtes Lernen. Der Rundgang und die Vorführungen zeigten deutlich die Vorgehensweisen der einzelnen Bildungsreihen auf.

Schüler, Lehrer und Schulleiter der Schule für Massage- Bäder- und Elektrotherapie, der Schule für Logopädie, der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Schule für Physiotherapie legten bei Präsentationen ihres Könnens selbst Hand an und gaben Erklärungen zu ihrer Ausbildung. Man bekam einen Einblick in die verschiedenen Berufe und den momentanen Bildungsstand der Schüler. Gern gingen die Schüler auch auf Nachfragen zu ihrer Ausbildungszeit ein. Der neue Bildungscampus wurde von allen Beteiligten nur begrüßt, bietet er doch weitere Vorteile, nicht nur für die Schüler selbst - auch die Lehrer zeigten sich begeistert von der neuen Art der Zusammenarbeit. In den Darstellungen der einzelnen Schulen wurde auch deutlich, wie umfangreich ihr Einsatzgebiet ist und wie groß die Anforderungen an das einzelne Berufsbild geworden sind. Im Gespräch zeigten sich die Schüler angetan von den vielen praktischen Ausbildungsteilen, denn Theorie allein ist alles. Nach dem Rundgang war es verständlich, wie in der Vernetzung Hand in Hand und gut übergreifend gearbeitet wird.

Die Ausbildungs- und die Behandlungsqualität können durch die Bildung des neuen Campus deutlich verbessert werden, und so wiederum kann nun durch diese Vernetzung effektiver gearbeitet werden. Das ist im Krankenhaus in einem höheren Maß gefordert, und für die Patienten bedeutet dies in Zukunft ein größeres und effektiveres Engagement und beste Qualität. Somit ist der Bildungscampus die neue Zukunft und bringt enorme Vorteile für alle.

Schüler bei der Präsentation der Schule für Massage-, Bäder- und Elektrotherapie.

Schüler bei der Präsentation der Schule für Massage-, Bäder- und Elektrotherapie.

Der neue Bildungscampus Koblenz verbindet vier Schulen unter einem virtuellen Dach. Begeisterung bei den Beteiligten (v. l.) Thomas Wecker (Leiter Bildungscampus), Christoph Becker (Leiter Bildungscampus), Katja Meffert (Leiterin Logopädie), Birgit Schneider (Leiterin Logopädie), Dirk Seiler (Massageschule) und Werner Hohmann (Krankenhausoberer). Fotos: US

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