Inklusiver Wäsche-Service modernisiert
Wäscheservice BEST jetzt mit RFID-Technik und Faltroboter - Aktion Mensch fördert
aus Boppard
Boppard. Die Wäscherei des Bopparder Inklusionsunternehmens BEST gGmbH hat Ihre Betriebsabläufe umfangreich modernisiert. Dazu wurde die sogenannte RFID-Technik eingeführt und ein Faltroboter angeschafft. Menschen mit körperlichen, psychischen, geistigen oder mehrfachen Behinderungen können so besser und dauerhaft in die betrieblichen Abläufe eingebunden werden. Die dazu nötigen Investitionen wurden durch die Aktion Mensch gefördert. Der Betrieb konnte damit technisch zukunftsfähig aufgestellt und inklusive Beschäftigung langfristig gesichert und ausgebaut werden.
Die Einführung der RFID-gestützten Wäschekennzeichnung war ein bedeutender Schritt in Richtung Modernisierung. Die durchlaufenden Textilbestände lassen sich schneller und zuverlässiger erfassen, wodurch die Transparenz im Bearbeitungsprozess erhöht und die Zuordnung der Wäschestücke erleichtert wird. Die Umstellung betrifft zunächst den Bereich der Berufskleidung mit derzeit etwa sechs bis acht Prozent des Wäscheaufkommens. Hier besteht erhebliches Wachstumspotenzial. Zusätzlich wurde ein sogenannter Faltroboter angeschafft. Die bislang überwiegend manuell ausgeführte Zuführung der Trocken- und Formwäsche zum Faltautomaten wird so automatisiert.
Ergänzend wurden die Belüftung verbessert, das Rolltor umgerüstet und geeignete Containerrollen beschafft. Diese Maßnahmen erleichtern die innerbetrieblichen Arbeits- und Transportabläufe, verbessern die Arbeitsbedingungen und unterstützen eine möglichst barrierearme Gestaltung der Arbeitsplätze.
Neben der Berufsbekleidung bearbeitet die Wäscherei überwiegend Bett- und Frotteewäsche sowie Bewohnerwäsche aus Senioreneinrichtungen. „Aufgrund der betrieblichen Entwicklung und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks war eine weitere Modernisierung der Abläufe erforderlich, erläutert Betriebsleiter Clemens Jung. „Gleichzeitig wollen wir körperlich belastende Tätigkeiten reduzieren und so bestehende Arbeitsplätze sichern und zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung schaffen,“ ergänzt Sami Friesenhahn, Prokurist der BEST gGmbH.
Die Wäscherei der BEST gGmbH ist ein inklusiver Produktionsbetrieb, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam tätig sind. Aktuell sind 61 Personen in den Bereichen Produktion, Verwaltung und Fahrdienst beschäftigt, davon 24 mit einem anerkannten Grad der Behinderung, einer Gleichstellung oder sonstigen Vermittlungshemmnissen.
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Moderne Technik verbessert die Arbeitsprozesse im Wäscheservice BEST und erleichtern die gleichzeitig für die Mitarbeitenden. Mit Mitteln der Aktion Mensch wurde nun die RFID-gestützte Wäschekennzeichnung eingeführt. Ebenso ist ein moderner Faltroboter im Einsatz. Foto: BEST gGmbH