Rünz und Ministerin Schneider besuchen das Mosellum Koblenz
Wanderfische, Wasserkraft und Forschung: Blick in den Fischpass an der Moselstaustufe
aus Koblenz
Koblenz. Gemeinsam mit Joachim Rodenkirch, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, und Christine Schneider, Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten, hat sich der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU-Koblenz, Philip Rünz, das Mosellum an der Moselstaustufe angesehen. Das Besucherzentrum wirkt von außen unscheinbar, bietet innen aber weit mehr, als man vermuten würde.
Auf vier Erlebnisebenen zeigt die Ausstellung, wie Schifffahrt, Stromerzeugung und Fischwanderung an der Mosel zusammenspielen. An zahlreichen interaktiven Stationen können Besucherinnen und Besucher die Zusammenhänge selbst ausprobieren. Das Highlight wartet im Untergeschoss: Durch drei große Fenster schaut man direkt in den Fischpass hinein, mit etwas Glück ziehen dort Lachs, Aal oder Maifisch vorbei. Von der Dachterrasse aus lässt sich die gesamte Anlage aus der Vogelperspektive überblicken.
Weniger bekannt ist, dass das Mosellum zugleich Forschungsstation ist. Eine kamerabasierte Zählanlage erfasst die Fischwanderung rund um die Uhr, in der Fangkammer untersuchen die Fachleute der SGD Nord die Tiere und dokumentieren Art, Größe und Alter. So entstehen wertvolle Daten über den Zustand unserer Gewässer.
„Das Mosellum verbindet auf beeindruckende Weise Wissenschaft und Anschauung. Hier wird sichtbar, wie Wirtschaft, Energieerzeugung und Naturschutz an der Mosel zusammengehören, und das direkt vor unserer Haustür in Koblenz. Ein Besuch lohnt sich für Familien ebenso wie für Schulklassen“, so Rünz.
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Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU-Koblenz, Philip Rünz (links), Umweltministerin Christine Schneider (Mitte) und SGD Nord-Präsident Joachim Rodenkirch (rechts) beim gemeinsamen Besuch des Mosellums an der Moselstaustufe in Koblenz. Foto: Henry Blomenkemper