Lokalsport | 20.11.2013

Kunstturnvereinigung Koblenz e. V.

Wieder auf dem 6. Platz in 2. Bundesliga

Beim Heimwettkampf um den fünften Platz verloren die Kunstturner aus Koblenz gegen die KTG Heidelberg

Pflichtübung vor jeder Ligabegegnung: Trainer Ralf Schall (Bildmitte) schwört seine Turner auf den Wettkampf ein. Am Ende dieses Rituals ertönt seit über 20 Jahren der KTV Schlachtruf „LEUKO - TAPE“.Privat

Koblenz. Auch in der Ligasaison 2013 haben die Kunstturner der KTV Koblenz wieder den Klassenerhalt in der Zweiten Kunstturn - Bundesliga geschafft. Nach Siegen gegen die KTV Heilbronn und die KTV Straubenhardt II landete das Team von Trainer Ralf Schall in der Endabrechnung nach sieben anstrengenden Wettkampftagen wie im Vorjahr auf dem sechsten Platz.

Im abschließenden Heimwettkampf gegen die KTG Heidelberg wäre bei einem Sieg der Rhein-Moselstädter sogar noch der fünfte Platz möglich gewesen, aber der niederländische Gastturner Boudewijn de Vries war verletzungsbedingt nur an vier Geräten einsetzbar und Ivo Hofmann konnte grippegeschwächt nur am Sprung eingesetzt werden. Auf der anderen Seite traten die Heidelberger mit dem rumänischen Nationalturner Flavius Koczi, dem deutschen Jugendnationalturner Mike Hindermann und dem Hallenser „Altinternationalen“ Christian Berczes an und waren in dieser Besetzung für das reduzierte Koblenzer Team, das trotzdem wieder über 300 Punkte turnte, nicht zu schlagen.

Auch wenn dieser letzte Wettkampf mit 17:43-Score und 2:10-Gerätepunkten an die Gäste aus der Neckarmetropole abgegeben werden musste, bleibt für die Gesamtsaison ein überaus positives Fazit zu ziehen. Obwohl der Niederländer Boudewijn de Vries die in der Zweiten Bundesliga übliche Ausländerposition nicht immer optimal ausfüllen konnte, erreichte die Mannschaft bis auf den Auftaktwettkampf gegen die jetzigen Meister Siegerländer KV immer über 300 Punkte mit einer Bestleistung von 311,50 Punkten gegen das Kunstturnteam Oberhausen / TC Sterkrade.

Garant für diesen hohen Leistungsstandard war in erster Linie Jan Damrau, der in allen Wettkämpfen alle sechs Geräte turnte, und sich dabei wie in den Jahren, zuvor als einer der besten deutschen Mehrkämpfer in der Zweiten Bundesliga profilierte. Ebenso überzeugend präsentierte sich Stefan Salzmann an vier bis fünf Geräten und Routinier Jochen Pfirrmann mit Klasseübungen an den Ringen und am Barren. Die genannten Turner sorgten dafür, dass die KTV bis auf ein Unentschieden gegen die TSG Grünstadt, wo Jochen Pfirrmann berufsbedingt fehlte, alle Wettkämpfe an den Ringen gewann. Die Youngster Angelo Schall und Ivo Hofmann stellten ihre Zweitligatauglichkeit wiederholt unter Beweis und sind die Hoffnungsträger für die Zukunft der KTV. Raphael Alt meldete sich nach langer Verletzungspause wieder im Team zurück und konnte besonders am Boden und am Sprung glänzen. Der frischgebackene Studienrat Christoph Brandt kam am Boden zum Einsatz, wo er fehlerfreie Darbietungen zeigte. Besonders hervorzuheben sind die Teammitglieder Tim Hartung und Pascal Glowienka. Tim kam auf einen Einsatz am Seitpferd, Pascal kam gar nicht zum Zuge. Trotzdem hielten sie sich im Training fit und für einen Notfalleinsatz bereit, ohne schlechte Stimmung im Team zu verbreiten.

In der nächstjährigen Saison wird die Aufgabe für die Koblenzer nicht leichter, da die möglichen Aufsteiger, die das Absteigerteam der KTV Straubenhardt II ersetzen werden, schon in der dritten Bundesliga hervorragende Leistungen zeigten. Wenn sich die positive Leistungsentwicklung der KTV allerdings fortsetzt, sollte auch im nächsten Jahr die Klasse wieder gehalten werden können.

Pressemitteilung

Kunstturnvereinigung

Koblenz e.V.

Pflichtübung vor jeder Ligabegegnung: Trainer Ralf Schall (Bildmitte) schwört seine Turner auf den Wettkampf ein. Am Ende dieses Rituals ertönt seit über 20 Jahren der KTV Schlachtruf „LEUKO - TAPE“.Foto: Privat

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