Politik | 08.01.2014

Integrationsvereinbarung im Koblenzer Rathaus unterzeichnet

Zuwanderer sind willkommen

V.l.n.r.: Martina Best-Liesenfeld, Arno Ackermann, Selim Özen, OB Hofmann-Göttig und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein mit dem neuen Flyer, den Zuwanderer erhalten.privat

Koblenz. „Zuwanderer sind bei uns willkommen“ stellte Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig an den Beginn seiner Ausführungen zur Unterzeichnung der Integrationsvereinbarung im Koblenzer Rathaus. Partner der Stadtverwaltung Koblenz sind die Migrationsdienste des Caritasverbandes Koblenz e.V. und der Arbeiterwohlfahrt Rheinland e.V. sowie das Jobcenter Stadt Koblenz.

Durch die Kooperation der Vereinbarungspartner soll eine Vermittlung der Neuzuwanderer an die Migrationsdienste sichergestellt, eine individuelle Förderung ermöglicht und die gleichberechtigte Teilhabe der Migrantinnen und Migranten am gesellschaftlichen Leben gefördert werden.

Letztlich soll hierdurch eine möglichst positive Statusveränderung und Einbürgerung unterstützt werden sowie eine Beratung, Förderung und Integration in den Arbeitsmarkt. In Koblenz hat schon heute 26 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner einen Migrationshintergrund. In Koblenz ist man sehr aktiv bei der Sprachförderung, die als wichtig für die Integration angesehen wird.

„Daher haben wir die höchste Einbürgerungsquote vergleichbarer Städte in Rheinland-Pfalz“, freut sich der OB. Für Martina Best-Liesenfeld ist Migration eine Aufgabe zur Integration der Zuwanderer in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt.

Arno Ackermann, Geschäftsführer des Koblenzer Job-Centers, lobt die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre, somit sei die Integrationsvereinbarung das letzte Bindeglied, um die guten Ergebnisse der letzten Jahre noch verbessern zu können. Selim Özen, Abteilungsleiter bei der AWO Rheinland, sieht in der Vereinbarung einen weiteren Meilenstein, der dafür sorge, Hürden zwischen den Partner abzubauen.

Die unterschiedlichen Aufgaben

Für die einzelnen Vereinbarungspartner sind unterschiedliche Aufgaben festgelegt worden:

Die Stadt Koblenz informiert Migrantinnen und Migranten über die Angebote der Migrationsdienste und vermittelt diese, das Einverständnis dieser Personen vorausgesetzt, an die Migrationsdienste.

Die Migrationsdienste unterstützen die Migrantinnen und Migranten bei ihrer Eingliederung. Sie informieren die Stadt Koblenz über die Beratungsangebote der Migrationsdienste und stellen ihr Informationsmaterial für die Migrantinnen und Migranten zur Verfügung.

Die Stadt Koblenz, das Jobcenter Stadt Koblenz und die Migrationsdienste unterrichten sich gegenseitig über Ansprechpartner auf den koordinierenden und operativen Ebenen sowie über vorhandene Angebote und relevante Veränderungen. Sie arbeiten in Einzelfällen zusammen und nehmen an Fortbildungen nach Bedarfsfeststellung teil, die der jeweilige Partner anbietet.

Unter der Leitung des Integrationsbeauftragten der Stadt Koblenz wird ein Koordinationskreis aus Vertretern der Stadt Koblenz, dem Jobcenter Stadt Koblenz und der Migrationsdienste eingerichtet.

Die Aufgaben des Koordinationskreises beinhalten die Organisation und Durchführung eines jährlichen Treffens der beiden Partner auf Leitungs- und operativer Ebene sowie die Feststellung des generellen Bedarfs und die Festlegung der notwendigen Angebote.

In Zusammenarbeit mit den Partnern wurde ein neuer Flyer erarbeitet, der alle wichtigen Kontakte für den Anfang in Koblenz beinhaltet. Der Flyer soll die Ziele der Vereinbarung konkret unterstützen.

Migrantenanteil in Koblenz wird weiter steigen

Das Thema Integration hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen kommunalen Betätigungsfeld in Koblenz entwickelt. Koblenz war die erste Kommune in Rheinland-Pfalz, die bereits 2007 ein strategisches Integrationskonzept verabschiedete und eine Leitstelle für Integration mit Personal und Budget installierte.

Der Migrantenanteil beträgt in Koblenz derzeit 26 Prozent und wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Es ist insofern ein Anliegen der politisch Verantwortlichen und der Stadtverwaltung, dass die neu eingereisten und schon länger hier lebenden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund gute Integrationschancen erhalten.

Pressemitteilung

der Stadt Koblenz

V.l.n.r.: Martina Best-Liesenfeld, Arno Ackermann, Selim Özen, OB Hofmann-Göttig und Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein mit dem neuen Flyer, den Zuwanderer erhalten.Foto: privat

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