Allgemeine Berichte | 29.04.2015

Rheinbreitbacher Straßenmöhnen sammelten mit „Appelplöck“

2000 Euro für guten Zweck

Krebskranke Kinder und Jugendliche freuen sich über Mutperlen

V.l.: Monika Schneider, Marlene Rother, Daggi Schneider, Margret Menden flankieren Manuela Melz (M).DL

Rheinbreitbach. Wie bereits seit über 40 Jahren sind auch an diesem Weiberfastnacht die Straßenmöhnen Rheinbreitbach, und zwar Margret Menden, Bernadette Münstermann, Marlene Rother, Daggi Schneider und Monika Schneider, losgezogen, um auf der Straße, bei den Banken, der Apotheke, den Ärzten und hiesigen Firmen des Ortes Spenden zu sammeln. Durch ihre Großzügigkeit sind die Straßenmöhnen erstmals auf die stolze Summe von 2000 Euro gekommen. Sie hatten beschlossen, dass diese Spendensumme wieder einem guten Zweck zukommen soll, und zwar abermals der „Elterninitiative krebskranker Kinder Sankt Augustin“. Dafür hatte man sich am ehemaligen Rheinanleger mit Manuela Melz, der Vorsitzenden dieser Elterninitiative getroffen und ihr mit der „Appelplöck“, in der an Weiberfastnacht jedoch statt Äpfel Geld gesammelt wird, den Spendenbetrag in Form von „Blüten“ übergeben. Manuela Melz teilte mit, dass im Gegensatz zum Vorjahr, wo das Sommerfest des Vereins für rund 80 krebskranke Kinder mit ihren Familien auf Schloss Humboldtstein unterm Rolandsbogen unterstützt wurde, dieses Mal die sogenannten „Mutperlen“ mitfinanziert werden.

„Für jeden Eingriff, jede Behandlung von der Bluttransfusion oder Chemotherapie bis zur Prothese oder einem zentral-venösen Katheter bekommen die Patienten eine ganz spezielle Perle, an der sich ablesen lässt, was mit ihnen gemacht worden ist“, erklärte Manuela Melz. „Durch die Aneinanderreihung dieser kleinen Belohnungen zu Ketten werde so die Krankengeschichte der Patienten erzählt. Mit der Vorfreude auf eine neue Perle können Ängste in den Hintergrund treten, so dass der Eingriff etwas von seinem bedrohlichen Stellenwert verliert“, so die Vorsitzende der Elterninitiative. „Kinder und Jugendliche würden es lieben, ihre Ketten deutlich sichtbar ans Bett oder den Tropfständer zu hängen, um stolz zu zeigen, was sie schon alles hinter sich haben.“ Die Straßenmöhnen sind sehr glücklich, dass dank der Spender die Mutperlen für krebskranke Kinder gekauft werden können und es ist ein überwältigendes Gefühl von Herzen Karneval zu feiern und dadurch die Gewissheit zu haben, mit der „Appelplöckaktion“ Kinder und Jugendliche in Not unterstützen zu können.

V.l.: Monika Schneider, Marlene Rother, Daggi Schneider, Margret Menden flankieren Manuela Melz (M).Foto: DL

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