Heimat- und Verschönerungsverein Ohlenberg e.V.
40-jähriges Vereinsjubiläum
Ohlenberg. Anlässlich der Antoniuskirmes in Ohlenberg-Erl feierte der Heimat- und Verschönerungsverein sein 40-jähriges Vereinsjubiläum auf seinem Gelände der Erler Berghütte. Traditionell gab es eine Prozession von der Ohlenberger St. Nikolaus-Kirche zur Erler Antoniuskapelle. Dort zelebrierte Pfarrer Ringhausen unter Mitwirkung des Musikvereines Vettelchoß eine heilige Messe. Anschließend bewegte sich der Festzug mit musikalischer Begleitung zur nahe gelegenen Berghütte.
Ein Festkonzert
Der „HVO“ hatte sein Festgelände wieder toll hergerichtet und das vereinseigene große Festzelt aufgebaut. Dort erfreute der Musikverein Vettelschoß die vielen zahlreichen Besucher mit einem mehrstündigem Konzert. Der 1. Vorsitzende Ralf Therrè begrüßte die Festbesucher und die erschienenen Ohlenberger Ortsvereine. Besonders begrüßte er den Bürgermeister in Ruhestand Dieter Sander und den Ortsbürgermeister Frank Becker sowie Pfarrer Ringhausen. In einer kleinen Begrüßungsansprache durch den Ortsbürgermeister dankte er den vielen ehrenamtlichen Helfern des „HVO“ in den 40 Jahren, für die Gestaltung der Orte Ohlenberg und Erl.
Besondere Ehrungen
Der 1. Vorsitzende des „HVO“ hatte nun die ehrenvolle Aufgabe, die vier noch aktiven Gründungsmitglieder Paul Scholl, Walter Kaselow, Erwin Siegmund und Heinz Greib, die bis zum heutigen Tag dem Verein treu geblieben sind, besonders zu ehren. Die genannten Personen trafen sich mit insgesamt 24 Personen am 9. Juni 1975 in der Gaststätte Rott in Ohlenberg um sich Gedanken über die Verschönerung des Ortes zu machen. Auf dieser Veranstaltung wurde der Heimat- und Verschönerungsverein Ohlenberg gegründet. Der heute geehrte Paul Scholl (Ehrenvorsitzender) wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die vier genannten „Aktiven“ erhielten vom 1. Vorsitzenden eine Glasplakette mit Widmung. Er wurde bei der Übergabe der Ehrung durch den 2. Vorsitzenden Josef Köster unterstützt. Nach dem Platzkonzert gab es einen Liedvortrag der Chorgemeinschaft Kasbach-Ohlenberg-Unkel, die durch ihre Darbietung, die vielen Besucher der Antoniuskirmes erfreuten. Im Anschluss des Vortrages teilte der Quartettverein Ohlenberg mit, dass dies der letzte Auftritt unter ihrer Mitwirkung gewesen ist. Der „HVO“ würde sich aber wünschen, dass die Chorgemeinschaft auch ohne Beteiligung des Ohlenberger Vereines, auch weiterhin ein Bestandteil der Antoniuskirmes in Erl bleibt. Zum Abschluss begeisterte das Tambourcorps aus Ohlenberg mit einem einstündigen Auftritt. Der Heimat- und Verschönerungsverein bedankte sich bei den vielen Besuchern und den ehrenamtlichen Helfern, sei es durch Kuchenspenden oder aktiver Mitarbeit auf dem Jubelfest. Ohne die vielen Helfern könnte man die Tradtionsveranstaltung nicht bewältigen.
