Lokalsport | 26.02.2013

TC Blau-Weiß

7 Saisonbestleistungen

Tänzer aus St. Katharinen feierten Erfolge beim Turnier in Oberpleis

Am Ende des Wochenendes standen eine Menge Pokale auf dem Tisch der Gruppen aus St. Katharinen.Privat

St. Katharinen. Der Karneval ist vorbei: Doch für die Tänzerinnen und Tänzer des TC Blau-Weiß St. Katharinen geht die Saison jetzt erst richtig los. Mit 12 verschiedenen Tänzen sind die Gruppen aus St. Katharinen in dieser Saison im Turniersport unterwegs und 10 davon waren am Wochenende in Königswinter-Oberpleis am Start. Der Ausrichter TUS Eudenbach hatte wie immer einen schönen Rahmen für die Sportlerinnen und Sportler geschaffen, die aus weiten Teilen Deutschland angereist waren.

Einen tollen Erfolg konnten die Kleinsten des Vereins, die Blue Devils für sich verbuchen. Die gerade einmal 6 bis 8 Jahre alten Tänzerinnen gingen erst zum zweiten Mal überhaupt auf eine Turnierbühne, doch sie ließen sich durch nichts beeindrucken. Über das ganze Gesicht strahlend standen sie auf der Bühne und tanzten routiniert ihren Garde-Marsch. Und mit 183 Punkten steigerten sie ihre erste Wertung aus dem Dezember um gute 9 Punkte. Damit lagen sie nur unwesentlich hinter ihren Konkurrenten, die aber im Altersschnitt mit 9 bis 11 Jahren deutlich älter sind. Diese Leistung kann noch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn Koordination und Synchronität sind in diesem Altersspektrum besonders schwierig zu erarbeiten.

Enya Henseler startete im Garde-Solo in der 1. Bundesliga der Mini-Klasse (bis 8 Jahre) und erreichte hier mit 230 Punkten ebenfalls Saison-Bestleistung und einen guten 9. Platz von 16 Tänzerinnen. Die überraschendste Leistung des Tages boten jedoch kurz vorher die Blue Diamonds (8 bis 11 Jahre). Im Schüler-Marsch steigerten sie ihre bisherige Saison-Bestleistung um grandiose 23 auf 256 Punkte und rückten damit ganz nah an die „magische“ 260-Punkte-Grenze heran: Die Grenze zum Aufstieg in die höchste Leistungsklasse. In der bundesweiten Rangliste verbesserte sich die Gruppe von Trainerin Denise Kurfels auf Platz 8 von 24 Gruppen.

Enttäuschung dagegen wenige Stunden später, als die Diamonds im Schautanz-Modern um den Aufstieg in die A-Klasse kämpften und diesen um gerade einmal 6 Punkte verpassten. Unsauber ausgeführte Elemente waren von den Wertungsrichtern für den Schwierigkeitsgrad des Tanzes nicht anerkannt worden. Dabei erreichten die Diamonds nur 11 von 15 möglichen Punkten. Bereits zwei Punkte mehr (mal 3 Wertungsrichter) hätten gereicht, um den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen.

Die Blue Flames hatten in der Jugendklasse (12 bis 15 Jahre) ein eher durchwachsenes Wochenende. Nachdem die Gruppe im Marsch drei Wochen vorher erstmals mit 261 Punkten eine S-Wertung ertanzt hatte, ging es dieses Mal um den Aufstieg in die höchste Leistungsklasse. Noch einmal 260 Punkte mussten her, um im weiteren Saisonverlauf dann endlich gegen die Allerbesten antreten zu dürfen. Nach sehr gutem Beginn leistete sich die Gruppe leider zwei dicke Patzer.: Trotzdem kämpften sie bis zum Schluss und starrten danach gebannt auf die Anzeigetafel. Dort erschien dann das Endergebnis: 258 Punkte, wieder einmal denkbar knapp gescheitert. Doch schon am kommenden Wochenende gibt es die nächste Chance.

Völlig überraschend und wahrscheinlich mit einer Menge Wut im Bauch gingen die Flames dann kurz danach in der Polka an den Start. Dieser Tanz läuft im Training nebenher und so war es umso überraschender, dass sie genau dort eine bemerkenswerte Leistungssteigerung hinlegen konnten. 221 Punkte waren der Lohn für eine solide Leistung und es winkt auf dem nächsten Turnier die Chance zum Aufstieg in die A-Klasse. Ebenfalls Bestleistung erzielten die Flames dann auch noch im Schautanz Charakter. Mit ihrer Geschichte vom „Alptraum Waisenhaus“, basierend auf dem Broadway-Musical Annie, erzielten sie gute 246 Punkte und rückten in der Bundesrangliste damit auf Platz 6 vor. Dieses Ergebnis war umso überraschender, als dieser Tanz Anfang Januar den Ausfall der Hauptrolle zu verkraften hatte und die Ersatztänzerin Maren Schneider wegen einer Außenbandverletzung mehrere Wochen gar nicht hatte üben können. Trainerin Katja Gombert war auch zu Recht stolz auf ihre Truppe, die diesen schmerzlichen Ausfall gut weg gesteckt hatte.

Nach all diesen Erfolgen im Nachwuchsbereich des Vereins wollten die Blue Magics dem natürlich nicht nachstehen. In der Hauptklasse (ab 16 Jahren) starteten sie im Marsch nach einer langen Verletzten-Misere erst zum zweiten Mal. Mit 274 Punkten und Platz 3 nach einer nicht ganz fehlerfreien Leistung konnten die Magics nach einer 13-wöchigen Zwangspause aber gut leben. Dies lässt für den weiteren Saisonverlauf hoffen.

Einen tollen Erfolg konnte auch das Schautanz-Duo der Magics, Franziska Thenert und Corinna Hess, für sich verbuchen. Mit 245 Punkten steigerten sich die beiden deutlich im Vergleich zu den bisherigen Ergebnissen und rückten in der Rangliste auf einen tollen 5. Platz nach vorne. Auch der Charakter-Schautanz von Trainerin Anna Daiker machte einen Schritt nach vorne: 250 Punkte waren der Lohn für einen wirklich gekonnt vorgetragenen Tanz zum Thema „Einmal Himmel und zurück“ - die Geschichte eines Mädchens, das kein Außenseiter mehr sein möchte und deshalb wie ihre Freundinnen Extasy nimmt. Es kommt, wie es kommen muss: Sie fällt ins Koma und überschreitet die Grenze zwischen Himmel und Erde. Dort macht sie Bekanntschaft mit dem Jenseits, doch am Ende kehrt sie ins Leben zurück.

So standen am Ende des Wochenendes eine Menge Pokale auf dem Tisch der Gruppen aus St. Katharinen. Insgesamt erreichten sie 5-mal Platz 1, 1-mal Platz 2, 2-mal Platz 3 sowie einen 6. und einen 9. Platz. Diese Erfolgsserie ist Ausdruck der erstklassigen Trainingsarbeit des Vereins, der fast ausschließlich auf lizenzierte Trainer baut und damit seinen Aktiven eine fachlich fundierte und didaktisch geschulte Tanzausbildung ermöglicht. Wer Interesse hat, kann daher gerne einmal zu einem Probetraining vorbei kommen: Die aktuellen Trainingszeiten finden Interessierte auf der Homepage des Vereins unter www.kathringe.de.

Am Ende des Wochenendes standen eine Menge Pokale auf dem Tisch der Gruppen aus St. Katharinen. Foto: Privat

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