Der 56-jährige Regierungsdirektor möchte das Unkeler Rathaus für die CDU zurückgewinnen
Alfons Mußhoff tritt gegen Amtsinhaber Gerhard Hausen an
Unkel. Nach Knut von Wülfing, der 2009 Gerhard Hausen unterlag, tritt am Wahlsonntag, 25. Mai, der Christdemokrat Alfons Mußhoff gegen den Amtsinhaber Gerhard Hausen an, um das Unkeler Rathaus für die CDU zurückzugewinnen. Dieser gehört der 56-jährige Regierungsdirektor im Bundesministerium für Arbeit und Soziales seit seiner Jugend an. Bereits vor 15 Jahren hatten die Unkeler den Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands in den Stadtrat gewählt, dessen Fraktion der Vater von zwei erwachsenen Söhnen leitet. Seit zehn Jahren ist der „Vater des CDU-Ehrenamtspreises“ zudem Mitglied im Verbandsgemeinderat. „Unkel zeichnet sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement aus. Gemeinsam mit den Bürgern möchte ich mit Augenmaß, Kreativität und guten Ideen die Entwicklung der Stadt gestalten“, so der Scheurener, der verspricht, als Bürgermeister ein offenes Ohr für neue Ideen, aber auch für Kritik zu haben und eine „Kultur des Mitmachens“ zu fördern. Auch in Bezug auf das ehrenamtliche Engagement muss für Alfons Mußhoff das Prinzip der soliden Finanzen gelten. Entsprechend macht er keine utopischen Wahlversprechungen. Verantwortungsvolle Politik heißt für ihn, Handlungsräume und Gestaltungsmöglichkeiten für nachfolgende Generationen zu erhalten. Sein Ziel ist ein Abbau der Schulden, sodass finanzielle Mittel sparsam und nur für notwendige Vorhaben verwendet würden. „Ich werde zudem eine ökologisch verträgliche Realisierung des Gewerbegebietes ‚Hinterheide‘ vorantreiben und prüfen, ob weitere Flächen im Tal entwickelt werden können“, so der CDU-Bürgermeisterkandidat. Außerdem will sich Alfons Mußhoff für eine Stärkung von Unkel-Mitte und ein investitionsfreundliches Klima einsetzen. Darüber hinaus würde er im Falle seiner Wahl das Engagement der Stadt in der Tourismus Siebengebirge GmbH verstärken und auch die Nachbargemeinde einbeziehen. „Ich setze mich dafür ein, den dringend sanierungsbedürftigen Sportplatz mit finanzieller Förderung des Landes gemeinsam mit den Unkeler Sportvereinen zu einer zeitgemäßen Sportanlage weiterzuentwickeln“, verspricht Alfons Mußhoff. Den wegen seiner Lage kaum genutzten Bolzplatz würde er in das Gelände des Freibades integrieren. Auch für dessen Wiedereröffnung macht er sich stark, soweit dies für die Stadt wie für die VG finanziell tragbar ist. „Wenn sich die Idee durchsetzen sollte, mit privatem Geld die Bürgschaft für die Landesmittel abzusichern, wäre das finanzielle Risiko für die VG diesbezüglich beseitigt“, freut sich das Mitglied des Fördervereins. Wenn dieses Angebot rechtlich abgesichert und die Zustimmung der Kommunalaufsicht eingeholt ist, sieht Alfons Mußhoff auch die Stadt in der Pflicht, sich an dem Konsortium zu beteiligen und ihrerseits Anteile zur Absicherung der Bürgschaft zu zeichnen.
