Wolfgang Schwarz brillierte bei den Tischtennis-Rheinlandmeisterschaften
Aus Trainingseinheit wird Titel
Der Spieler vom SV Rheinbreitbach gewinnt überraschend bei den Herren Ü50
Rheinbreitbach. Herausragende Erfolge für die Rheinbreitbacher Tischtennisspieler: Bei den Rheinlandmeisterschaften in Engers sicherte sich Wolfgang Schwarz völlig überraschend den Einzeltitel bei den Herren Ü 50. Gleich zwei Mal schaffte Heidi Wunner den Sprung aufs Siegerpodest. Bei den Seniorinnen Ü 75 wurde sie hinter ihrer Dauerrivalin Karla Gutschmidt Zweite. Im Doppel wurde sie an der Seite von Gutschmidt bei den Seniorinnen Ü 40 Dritte. Eigentlich hatte SVR-Tischtennisspieler Wolfgang Schwarz die stark besetzten Rheinlandmeisterschaften als lockere Trainingseinheit für den Rückrundenstart in die Punktspielrunde der Mannschaftsmeisterschaft geplant. Doch dann kam alles ganz anders. Bereits in den Gruppenspielen deutete sich an, dass er sich in dem starken 32 Teilnehmer umfassenden Feld keineswegs zu verstecken brauchte. Insbesondere mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen den späteren Dritten Stephan Söhngen aus Altenkirchen setzte er ein Ausrufezeichen, das auch die fast ausschließlich in höheren Klassen spielende Konkurrenz aufhorchen ließ. Mit 3:0-Siegen und 9:1 Sätzen gelang ihm schließlich der souveräne Sprung ins Viertelfinale. Dort traf der SVR-Spieler auf den Weißenthurmer Klaus Hörter. Trotz eines 2:0 Satzrückstandes bewies der Rheinbreitbacher Nervenstärke und sicherte sich am Ende doch noch einen letztlich verdienten 3:2-Erfolg.
#Deutlich klarer endete die Begegnung in der Vorschlussrunde gegen Peter Keul aus Torney, der beim 0:3 nicht den Hauch einer Chance hatte. Im Endspiel gegen den Altenkirchener Uwe Kaspari, der in der gerade abgelaufenen Hinrunde immerhin noch in der Verbandsliga gespielt hat, hatte Schwarz zunächst Schwierigkeiten, seinen Rhythmus zu finden. Nach verlorenem ersten Satz stellte er sein Spiel um und erhöhte das Risiko. Das machte sich bezahlt, denn am Ende langte es zu einem sicheren 3:1-Erfolg und damit zur Rheinlandmeisterschaft. Einen weiteren Titel konnte Heidi Wunner ihrer imponierenden Medaillensammlung diesmal nicht hinzufügen, dafür sicherte sie sich aber gleich zwei Plätze auf dem Siegerpodest.
Bei den Seniorinnen Ü 75 musste sie sich Karla Gutschmidt im Endspiel nach einer packenden Partie 3:1 geschlagen geben, dafür gelang ihr an der Seite von Gutschmidt in der Doppelkonkurrenz der Seniorinnenklasse Ü 40 mit dem dritten Rang ein echter Überraschungscoup. Nach dem Sieg in der Einzelkonkurrenz beim Turnier in Grenzau konnte Wunner damit im noch jungen Jahr bereits zum zweiten Mal ihre Ausnahmestellung in der Damenkonkurrenz eindrucksvoll unter Beweis stellen.
