Politik | 21.01.2014

In der Dunklen Jahreszeit wächst der Kontrolldruck der Linzer Polizei

Beamte werden im grenznahen Bereich zu NRW aktiv

Linz. Gerade im Herbst und im Winter sind Einbrecher auch im Dienstgebiet der PI Linz häufiger auf Beutezug und in fremden Wohnungen und Häusern unterwegs. Dabei ist besonders der nördliche Teil im Grenzgebiet zu Nordrhein-Westfalen betroffen. Nicht nur die wachen Augen der Nachbarschaft können helfen, Einbrüche zu verhindern oder die Täter zu überführen. Derzeit sind Beamte der Polizei Linz und Unterstützungskräfte aus Neuwied und Koblenz fast täglich unterwegs, um offensiv gegen das Phänomen der Wohnungseinbrüche in der dunklen Jahreszeit vorzugehen. Seit dem vergangenen Mittwoch wurden die Maßnahmen nochmals intensiviert und offen aber auch verdeckt durchgeführt. Neben zahlreichen sichtbaren Kontrollstellen müssen Einbrecher auch jederzeit damit rechnen, in das Visier einer Zivilstreife zu geraten. Am Freitagnachmittag führten Polizeikontrollen mit bis zu 20 Beamten zu einer deutlich sichtbaren Polizeipräsenz. Über fünf Stunden hinweg waren die Beamten im Raum Unkel und Rheinbreitbach aktiv. Alle Verkehrsteilnehmer auf der B 42 wurden einer Sichtkontrolle unterzogen und dann selektiv einer intensiven Kontrolle unterzogen.

Erste Erfolge

Die Polizei Linz konnte bereits erste Erfolge erzielen. Am vergangenen Donnerstagabend wurden Anwohner auf einen in Litauen zugelassenen PKW aufmerksam, deren Insassen sich verdächtig in einem Wohngebiet in Erpel aufhielten. Bei der Kontrolle wurde bekannt, dass die Insassen im Verdacht stehen, Mitglieder einer internationalen Diebesbande zu sein. Am Freitagnachmittag fuhr in Unkel ein 27-jähriger tunesischer Staatsangehöriger in eine Polizeikontrolle. Er wurde von der Staatsanwaltschaft gesucht, weil er im Rahmen zahlreicher Strafverfahren mehrfach seine Erreichbarkeit verschleiert hatte. Ihm werden Raubdelikte und Wohnungseinbrüche vorgeworfen. In der Samstagnacht wurde in Rheinbreitbach ein junger Mann aus Bad Honnef kontrolliert, der eine täuschend echte Soft-Air Waffe und Utensilien mitführte, die auch für einen Einbruch verwandt werden können. Außerdem wurden bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden. Eine zweite Person, vermutlich gehörten beide Personen zusammen, konnte zunächst flüchten und wurde später als ein 19-jähriger Koblenzer Gewalttäter identifiziert, der der Polizei bereits aus 22 Strafverfahren bekannt ist. Weil die Kontrolle in örtlicher und zeitlicher Nähe zu einem Einbruch erfolgte, könnte eventuell ein Zusammenhang bestehen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Soweit begründbar, werden in solchen Fällen Strafanzeigen vorgelegt und erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt.

Kontrollen schrecken ab

„Auch wenn wir in Kontrollen nicht immer die Handhabe haben, potenzielle Täter festzusetzen, so schreckt die Kontrolle dennoch ab und zeigt den Tätern, dass sie ständig damit rechnen müssen, gefasst zu werden“, so PHK Leinz, stellvertretender Leiter der Polizei Linz. Der Kontrolldruck wird weiterhin aufrechterhalten. Solche und ähnliche Kontrollen wird es in den nächsten Tagen und Wochen weiterhin geben.

Pressemitteilung der

Polizeiinspektion Linz

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