Stürmische Debatte beim Rheinbreitbacher FDP-Jour-Fixe zum Windpark Asberg
„Bedenken der Bürger ernst nehmen!“
Rheinbreitbach. Ganz im Zeichen der aktuellen Diskussion um den Windpark am Asberg stand der vergangene Jour Fixe der FDP Rheinbreitbach. Maßgeblicher Kritikpunkt der FDP-Mitglieder: Formaljuristisch seien zwar alle notwendigen Schritte eingehalten worden, tatsächlich seien aber viele wichtige Details des geplanten Windparks der Mehrheit der Bevölkerung praktisch unbekannt gewesen. Viele Bürger fühlten sich hierdurch nicht mitgenommen. Vor allem wurde bemängelt, dass keine Visualisierungen der bis zu 18 geplanten Anlagen von bis zu 200 Metern Höhe und deren Auswirkungen auf das Rheinbreitbacher Rheinpanorama vorlagen. Die FDP nimmt daher die aktuellen Sorgen vieler Rheinbreitbacher Bürger zum geplanten Windpark sehr ernst und erwartet auf der Bürgerinformation am 23. Mai deutliche und klare Informationen von Verbandsgemeindebürgermeister Karsten Fehr.
Insbesondere fordert die FDP Auskunft darüber, ob die Qualität der bisherigen Umweltgutachten ausreichend ist und auch auf die Bedenken der Bürger und benachbarter Kommunen und Landkreise angemessen eingeht. Windenergie, so die FDP-Vorsitzende Heike Riznar, sei eine mögliche Antwort auf die Energiefrage nach Fokushima. Die konkrete Umsetzung eines Windparks vor Ort müsse jedoch selbstverständlich im Dialog mit den Bürgern einer Gemeinde und weiteren interessierten Kreisen erfolgen. Man gehe davon aus, so FDP-Fraktionsvorsitzender Hermann-Josef Sich, dass sich nach der Abwägung der Einwände bei der Behandlung des Flächennutzungsplans die aktuellen Grundlagen für den Windpark nochmals deutlich verändern werden.
Pressemitteilung der
FDP Rheinbreitbach
