SPD-Fraktion Stadtrat Unkel
Begehung der Altstadt
Unkel. Eine der regelmäßigen Begehungen der SPD-Fraktion mit Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Unkel fand am Samstag, 9. November statt. Erste Station war das um einen Bautrakt für demenzkranke Menschen erweiterte Christinenstift. Nach einhelliger Meinung ist der Erweiterungsbau architektonisch gelungen und baulich gut eingepasst. Nächste Station war der obere Markt, an dem das ehemalige Café Knäpper nun nach längerem Stillstand renoviert werden soll. Für das schräg gegenüber liegende Haus Marienberg ist die zukünftige Nutzung noch zu klären. Erfreuliche Neueröffnungen von Ladenlokalen sind an der Pützgasse und an der Frankfurter Straße zu verzeichnen. Das „Haus Landleben“ in der Pützgasse präsentiert Handwerkskunst und Naturprodukte, die „Werkstatt für Glas“ in der Frankfurter Straße Glasprodukte. Hier treffen sich auch kunstinteressierte Menschen in der Gruppe „pantaRheiN“ und stellen ihre hier entstandenen Produkte aus.
Der "Kulturstadt" einen Schritt näher
Mit Hilfe der Denkmalbehörden wurde in diesen Räumlichkeiten die „Kölner Decke“ fachgerecht renoviert. Es handelt sich um eine kaum bekannte Deckenform aus der Zeit von 1720/30, die von Besuchern während der Öffnungszeiten besichtigt werden kann. Ebenfalls in der Frankfurter Straße hat sich die Kunstwerkstatt „Rheinblick“ niedergelassen. Sie bietet Kunsthandwerk und Design an. Künstler und Kunsthandwerker aus der Region stellen hier ihre Werke aus, wobei Individualität im Vordergrund steht. Inzwischen hat der Bekanntheitsgrad der Werkstatt so zugenommen, dass auch Besucher aus Bonn, Köln und Düsseldorf anreisen. Durch diese drei Kunstwerkstätten ist der „Leerstand“ in der Stadt verringert worden und das Projekt „Kulturstadt am Rhein“ wieder einen Schritt vorangekommen. Für das mit viel Hoffnung begonnene „Café Treibgut“ an der Rheinpromenade gibt es zwei Interessenten, die zu einem Neustart bereit sind, wie Herr Hausen versicherte. Die Begehung endete am neuen Friedhof. Stadtrat und Verwaltung haben hier dem neuen Trend bei Beerdigungen Rechnung getragen: weniger Gräberflächen, mehr Urnenplätze und auch „Baumbeisetzungen“ sind jetzt in Unkel möglich. Die dadurch frei werdende Vorratsfläche am neuen Friedhof kann daher als Bauland zur Verfügung gestellt werden.
Pressemitteilung der
SPD-Fraktion Stadtrat Unkel
