40. Osterlauf des TuS Erpel 1911 wieder mit starker Beteiligung
Der Osterhase wies den Weg
Erpel. Sportliche Anstrengung wurde am vergangenen Wochenende mit einem bunten Osterei belohnt. Weit mehr als 150 Läufer hatten am Ostersamstag die Schuhe geschnürt und sich auf die verschiedenen Strecken des Osterlaufes begeben. Zu der 40. Auflage des sportlichen Events hatte der Turn- und Sportverein (TuS) Erpel 1911 auf die Erpeler Ley eingeladen. Mit einem Novum warteten die Organisatoren in diesem Jahr auf: Speziell für Jugendliche, Kinder und Bambinis gab es einen Lauf als Teil des 7G runergy Lauf-Cups Siebengebirge 2015. Davon machte der Nachwuchs mit großer Begeisterung Gebrauch, obwohl es kurz vor dem Start noch geregnet hatte.
Von der leicht rutschigen Laufstrecke auf dem Plateau der Erpeler-Ley ließen sich auch die Erwachsenen nicht abschrecken. Doch daran war nicht allein das Wetter schuld. „Wir haben den ursprünglichen Startpunkt um einige Meter verlegt, weil die Wildschweine den Rasen aufgewühlt hatten“, informierte Moderator Harald Willms die Teilnehmer des 1. Laufes, bei dem sich Frauen, Männer, Seniorinnen und Senioren auf die 9.450 Meter lange Strecke begaben. Für die Läufer bedeutete dies sechs große Waldrunden. Den Hauptlauf gewann Alexander Löhr vom 7G runergy Laufteam in 34,45 Minuten. Ihm folgte in 36,13 Minuten Andreas Mertesacker ebenfalls vom 7G runergy Laufteam. Dritter wurde Ward van Roy aus Arendonk (Belgien) in 36,36 Minuten. Bei den Frauen siegte Franziska Schamel vom M5K (Moderner Fünfkampf) Unkel in 42,20 Minuten. Zweitschnellste Frau war Micaela Orgeldinger vom Sportverein Rheinbreitbach in 42,54 Minuten. „Schauen wir mal, ob es für eine gute Platzierung reicht“, hatte sie noch kurz vor dem Start lachend gesagt. Die Teilnahme hat für sie Tradition, war sie doch schon als Jugendliche regelmäßig mitgelaufen. Selbst ein vorübergehender Umzug nach Wuppertal konnte sie nicht davon abhalten, bei dem unterhaltsamen Osterlauf des TuS Erpel 1911 mitzumachen. Auf Platz drei folgte Steffi Steinberg in 43,22 Minuten.
Große Attraktion beim Hauptlauf, wie auch bei den anderen vier Läufen, war der Osterhase in Gestalt des elfjährigen Luca Schikalla. Um die Läufer am Start zu motivieren, lief er für ein kurzes Stück um einige Meter voraus und wies mit seinem kuscheligen Kostüm auf die nahende Belohnung hin. Beim Mittelstreckenlauf (3.150 Meter) war Sandra Teller vom Sportverein Windhagen mit 12,20 Minuten die Schnellste. Auf den Plätzen folgten Elisabeth Kraemer vom Alfterer Sportclub in 15,08 Minuten und Elisabeth Welten von der Laufgemeinschaft (LG) Siebengebirge in 15,43 Minuten. Pascal Thielke vom Triathlon Turn- und Sportverein Ahrweiler siegte in 12,17 Minuten. Leon Trabert von den TriKids Ahrweiler folgte in 13,14 Minuten und Dominik Drachenburg vom M5K Unkel in 13,20 Minuten.
Den Wanderpokal für die Gesamtwertung gewann wie im Vorjahr der VfB Linz (Verein für Bewegungsspiele) mit 1.990 Punkten. Platz zwei erreichte die Laufgemeinschaft Siebengebirge mit 1.340 Punkten und Dritter wurde der Sportverein Windhagen mit 1.185 Punkten. Den Wanderpokal für Kinder und Jugendliche konnte ebenfalls der VfB Linz mit 1.510 Punkten gewinnen. Auf den Plätzen landeten die LG Siebengebirge mit 1.140 Punkten und der Sportverein Windhagen mit 710 Punkten.
Zu dem 40. Osterlauf hatten sich 152 Teilnehmer im Voraus angemeldet. Trotz schlechter Wetteraussichten gab es am Lauftag noch 52 spontane Nachmeldungen. „Der Lauf steht und fällt mit dem Wetter. Wir hatten auch schon 250 Anmeldungen“, erinnerte sich Mitorganisator Ernst Senk. Abgesehen von einigen Läufern, die sich von den Wetterprognosen abschrecken ließen, erreichten immerhin 171 Läufer das Ziel und wurden von dem Osterhasen mit einem Osterei und dazu noch mit einer Urkunde für die Bestplatzierten belohnt. 39 männliche und 47 weibliche Finisher waren Kinder und Jugendliche. Ältester Teilnehmer war Jürgen Baumann vom Sportverein Blau-Gelb Dernau. Insgesamt nahmen 66 Vereine am Osterlauf teil. Unterstützt wurde das Event von Partnern wie Freiwillige Feuerwehr und DRK sowie weiteren ehrenamtlichen Helfern.
Freunde und Angehörige standen neben der Strecke und verfolgten das sportliche Ereignis.
