Fußball-Bezirksliga Ost
Der Tabellenletzte wehrte sich nach Kräften
VfB Linz - SG Herdorf 6:0 (2:0)
Linz. Am zwölften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich der VfB Linz gegen den Tabellenletzten SG Herdorf erwartungsgemäß mit einem deutlichen 6:0-Sieg durch.
So klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Angelegenheit zumindest in der ersten Halbzeit nicht. Denn hier warteten die Gäste mit einer zweikampfstarken und kompakten Abwehrreihe auf, die den Linzer Offensivkräften kaum Bewegungsfreiheit ließ. Die Anfangsphase gehörte den Westerwäldern, bevor die Platzherren mit zunehmender Spieldauer die Initiative ergriffen und auf den Führungstreffer drängten. Echte Torchancen blieben bis zur 21. Minute Mangelware, dann sorgte VfB-Angreifer Nahsen Kesikci endlich für Torjubel auf dem Kaiserberg.
Als es der Herdorfer Hintermannschaft nach einem Freistoß der Einheimischen nicht gelang, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, war Nahsen Kesikci zur Stelle und netzte ein. Der gleiche Spieler sorgte nach einem Eckball von Björn Schneider für den 2:0-Halbzeitstand (35.).
Auch nach dem Wechsel wehrten sich die Gäste tapfer, konnten aber weitere Gegentore nicht verhindern. Jetzt rollte Angriff für Angriff auf das Tor des starken SG-Keepers Kevin Groß, der fortan im Mittelpunkt stand. Die Linzer Akteure André Fischer (53., 90.) und Nahsen Kesikci (89.) sowie ein Eigentor durch den Herdorfer Benjamin Simon (82.) sorgten am Ende für einen standesgemäßen 6:0-Erfolg der Roos-Truppe. „Spiele wie diese sind nicht einfach, und es gibt viel zu verlieren“, resümierte ein zufriedener VfB-Coach Michael Roos nach dem Abpfiff. „Nachdem sich meine Mannschaft in der ersten Halbzeit schwer getan hat, sind wir nach der Pause besser ins Spiel gekommen und freuen uns letztendlich über den aufgrund unser zahlreichen Chancen verdienten Sieg.“
Am kommenden Sonntag ist der VfB Linz um 15 Uhr bei der zweiten Mannschaft des Rheinlandligisten Spvgg EGC Wirges zu Gast. Aufgrund der Statistik, in der die Gastgeber auf eigenem Terrain erst ein Heimspiel verloren haben und die Linzer auswärts bisher nur einen Dreierpack einfuhren, dürfte die Favoritenrolle den Westerwäldern zufallen.
VfB Linz: Schady, Schneider (74. Schäfer), Roscher, Lahr, Langenfeld, Korf, Brandt, Krumscheid (59. Schuht), Schunk (59. Krupp), Kesikci.
