Der „zaubernde Diakon“ hatte ins Pantaleon-Pfarrheim geladen
Winfried Reers stiftete die Eintrittsgelder für das geplante Familienzentrum
Unkel. Kein Platz war mehr frei im Pfarrheim von Sankt Pantaleon, als Pfarrer Andreas Arend die Gäste zu einer weiteren Zaubershow von Winfried Reers begrüßte. Vor allem die Sitzplätze auf dem Boden ganz nah an dem hohen Zauberpult waren in einem wahren Ansturm eingenommen worden, hofften die jungen Zuschauer doch, so dem „zaubernden Diakon“ auf die Schliche zu kommen und seine Magie als einfachen Taschenspielertricks enttarnen zu können.
Dieses Mal wurden die Eintrittsgelder als finanzieller Grundstock für das Projekt „Familienzentrum Sankt Pantaleon“ eingesetzt. Dann könnte auch im äußersten Süden des Erzbistum Kölns eine Beratungsstelle für Familien aktiv werden, wie sie schon in viele Nachbargemeinden der Diözese im benachbarten Nordrhein-Westfalen besteht.
„Zum Zaubern angeregt hat mich als kleiner Junge mein Onkel mit einem tollen Zaubertrick, den er mir aber nicht verraten hat“, berichtete dann der zaubernde Diakon. Unter anderem präsentierte Winfried Reers sein neustes Kunststück: Zu sphärischen Klängen hob ein kleiner Tisch von der Bühne ab und hätte Reers ihn nicht an der Tischdecke festgehalten, wäre er wohlmöglich mitten unter die Zuschauer geflogen. „Das ist ein Trick von meinem berühmten Kollegen Dirk Losander aus Las Vegas“, verriet der zaubernde Diakon, nachdem sich der begeisterte Applaus gelegt hatte, um dann Hokus-Pokus-Fidibus zu entschwinden.
