Die Werbegemeinschaft präsentierte zum vierten Mal in Folge den Linzer Martinimarkt
Die Lichtinstallationen sorgten für eine vorweihnachtliche Stimmung
Linz. Für vorweihnachtliches Flair mit Rindenmulch, liebevoll dekorierten Ständen und mit einem Bühnenprogramm rund um Scharlatan Gilbert aus Paris sorgte vom frühen Freitagnachmittag bis zum späten Sonntagabend bereits zum vierten Mal in Folge der Linzer Martinimarkt. Veranstalter war wie in den Vorjahren die Werbegemeinschaft um ihren Vorsitzenden Martin Flöck. „Als Organisator konnten wir wieder Michael Schuch verpflichten, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass diese Veranstaltung so gut von Ihnen angenommen wird“, so der Vorsitzende bei der offiziellen Eröffnung, die er am späten Freitagnachmittag zusammen mit Stadtbürgermeister Hans Georg Faust vornahm.
Auf dem Burg- und dem Marktplatz hatte Michael Schuch wieder rund 50 Händlern rote Holzhäuser zugewiesen, um etwa Artikel aus Seide, Wolle und anderen Stoffarten, leuchtende Papiersterne, Krippenfiguren und andere Accessoires rund um Ochs und Esel anzubieten.
Nicht zu vergessen die kulinarischen Versuchungen von exotischen Varianten wie Yukatan- und Eukalyptushonig im „Bienenhaus“, über unterschiedlichste Fruchtaufstrichen bis hin zu Rheindampfern und Traktoren, Schraubenziehern und Malerutensilien aus dunkler und heller Schokolade neben Marzipan-Wurstbroten. Diese waren von der Ahr auf die andere Rheinseite transportiert worden, während aus der Domstadt „Kölsch-Mostert“, abgefüllt in Bierseideln der unterschiedlichsten Kölsch-Brauhäuser feilgeboten wurde.
Verzichten mussten die Martinimarkt-Besucher dieses Jahr allerdings auf die mächtigen Graugänse aus Toulouse, deren imposanten Vorfahren einst den Namenspatron der Veranstaltung verraten haben sollen, als er sich, um die Bischofswürde zu entgegen, in ihrem Stall versteckt haben soll. Die tiermedizinischen Auflagen seien einfach zu groß gewesen, erklärte Michael Schuch.
Dafür wurde der Martinimarkt, wie in den Vorjahren, um die Licht-Inszenierung „Linz leuchtet“ ergänzt. Von 18 bis 22 Uhr wurden die malerischen Fachwerkhäuser in der Fußgängerzone, das Rathaus, das Neutor und die Burg Linz sowie die Martinkirche, diese sogar innen mit musikalischer Untermalung, in immer wieder wechselnden Farben angestrahlt. Rotes, grünes und türkisfarbenes Licht zauberte dabei eine romantische Atmosphäre in der gesamten Innenstadt, die von den zahlreichen Besuchern in vollen Zügen genossen wurde.
