Fußball-Rheinlandliga
Die Schopp-Elf kassierte das 100. Gegentor
TuS Mayen - VfB Linz 4:0 (1:0)
Mayen/Linz. Mit einer deutlichen 0:4(0:1)-Niederlage im Gepäck kehrte der VfB Linz von seiner Reise in die Eifel zurück, wo Gegner TuS Mayen seine derzeitige Stärke unter Beweis stellte und sogar für eine Nacht auf Tabellenplatz zwei sprang. Einen traurigen Höhepunkt erreichte die Schopp-Truppe in der 51. Minute, als der Mayener Tobias Uhrmacher das 3:0 für die Gastgeber markierte, gleichzeitig auch das 100. Gegentor für die Rheinstädter in der laufenden Rheinlandligasaison.
Ansonsten auch das gleiche Bild der vergangenen Wochen: Die Linzer traten mutig auf, wehrten sich mit allen Kräften und zeigten eine hervorragende Moral. Selbst TuS-Trainer Gilbert Gorges unterstrich nach dem Abpfiff, dass die Linzer trotz der aussichtslosen Lage Charakter gezeigt hätten.
In den vorangegangenen 90 Minuten wehrten sich die Schopp-Schützlinge tapfer, hatten aber der läuferischen und spielerischen Überlegenheit der Platzherren nichts entgegenzusetzen. An der Spitze die individuelle Klasse des Mayener Torjägers Hervé Loulouga, der dreimal traf und einmal auflegte. Bei den Gästen machte sich doch der Kräfteverschleiß aus dem Mittwochspiel beim FC Karbach mit zunehmender Spieldauer bemerkbar. Solange die Kräfte beim VfB reichten, taten sich die Gastgeber schwer. Loulougas (zehnter) Treffer zum 1:0-Pausenstand nach einer schönen Einzelleistung blieb so der einzige Nachweis der Mayener Überlegenheit. Nach dem Wechsel ging es dann Schlag auf Schlag: Loulouga (48.) und Uhrmacher (51.) zum 3:0 brachten die Einheimischen endgültig auf die Siegerstraße. Loulouga erhöhte in der 86. Minute nicht nur auf 4:0, sondern hievte die TuS auch auf Platz zwei.
VfB Linz: Schady, Kröll, Korf, Roscher (56. Hoffmann), Splettstößer, Krupp, Ceylan, Baars, Rösler (70. Fabiunke), Knopp (84. Ramovic).
Vorschau
Für den VfB Linz geht es bereits am Mittwochabend weiter, wenn die SG Kyllburg anreist. Das Spiel war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Am Pfingstsamstag um 17.30 Uhr steht das vorerst letzte Heimspiel in der Rheinlandliga auf dem Programm. Gegner ist der Vorletzte SG Neitersen/Altenkirchen. Die Westerwälder machen sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Ligaerhalt und müssen die drei Punkte unbedingt einfahren. Auf dem Kaiserberg dürfte noch einmal eine interessante Auseinandersetzung anstehen. Immerhin steht die schwächste Abwehrreihe (101 Gegentore) dem schwächsten Angriff (27 Tore) gegenüber.
