Karnevalistischer Seniorennachmittag in Rheinbreitbach gut besucht
Eigengewächse und viele Gäste sorgten für beste Unterhaltung
Rheinbreitbach. Mehr als 150 Senioren besuchten den inzwischen zur Tradition gewordenen karnevalistischen Seniorennachmittag. Veranstaltet wird er von der Ortsgemeinde Rheinbreitbach mit Unterstützung der KG „Me haalen et us“. In seiner Begrüßungsrede dankte der 1. Ortsbeigeordnete Manfred Kaulen allen Programmgestaltern und Helfern aus der KG, den verschiedenen Ortsvereinen sowie den finanziellen Unterstützern für ihre engagierte Mitwirkung an dieser immer beliebter werdenden Veranstaltung.
Mit großem Beifall wurden die Tänze der Jungen und Mädchen von den Kindergärten Maria Magdalena und Sonnenschein begleitet. Beide hatten sich den Weltraum zum Thema gemacht. Als Astronauten verkleidet, tanzten die Kinder von „Maria Magdalena“ unter dem Motto: „Ich habe eine Maus gesehen, die wollt auf Weltreise gehen.“ Die Kleinen von „Sonnenschein“ tanzten als Aliens unter dem Motto „Komm wir spielen Astronaut, wir fliegen durch das All“. Dazwischen begeisterten die Flöhe und Sterne der Burggarde, trainiert von Sandra Bovelet.
Unterstützung bekamen die Jüngsten im Anschluss durch die Kleine und Große Burggarde, die mit dem Kinderprinzenpaar Oli I. und Jule I. Einzug hielten und sich in die Herzen der Senioren tanzten. Einen fulminanten Auftritt hatte das Siebengebirgsprinzenpaar Josef I. und Aegidia Sandra I. mit dem Kinderprinzenpaar Mike I. und Eva I. sowie Spielmannszug, Prinzengarde, Ehrengarde, den Tanzgruppen Funken und Fünkchen der KG Kläävbotz, wozu Ralf Rother vom Festausschuss Siebengebirge herzlich gratulierte und was Prinzenführerin Karoline Laufenberg zur Frage anregte: „Sind überhaupt heute noch Leute in Aegidienberg ?“
Ebenfalls großen Beifall bekam die befreundete Unkeler KG, die mit Teilen des Elferrats, Ministernen, Sternen und Majoretten sowie Kinderprinzessin Vivien I. und ihren Pagen kam. Auch Eigengewächse erfreuten die Rheinbreitbacher. Inge Morsbach und Manfred Lohr spielten Reisebüro und Kunde. An allen Angeboten hatte der Kunde Manfred Lohr etwas auszusetzen, sodass ihm nur noch die Kur übrig blieb. Iris Rosen beschrieb auf lustige Weise ihre zum Teil vergeblichen Bemühungen als „Ballettmaus“. Den Abschluss bildete die Prinzengarde Kasbach, die mit gekonnt waghalsigen Einlagen die Gäste begeisterte. „Ein tolles Programm, das im nächsten Jahr die Senioren sicher wieder zum Kommen anregt“, verabschiedete Moderator Patrick Wolf die närrische Schar.
