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Erste Weinbörse in Rheinbreitbach

Ein Winzerfest der anderen Art

Die Reise durch die besten Weinanbaugebiete der Welt stieß auf große Resonanz bei der Bevölkerung

Ein Winzerfest der anderen Art

Dankward Heinrich, Bernd Seiler-Rehling, Torsten Wild, Marijana Lautenschläger und Andreas Nagel stießen auf den Erfolg der ersten Rheinbreitbacher Weinbörse an. Foto: DL

30.09.2015 - 10:07

Rheinbreitbach. „Wie könnte man den schönen Platz an der Unteren Burg etwa mehr beleben?“, hatte die Rheinbreitbacherin Marijana Lautenschläger laut nachgedacht. Lange überlegen musste Torsten Wild nicht und schlug prompt eine Weinbörse vor. „‚Dann organisier die mal‘, hat Marijana mich aufgefordert, ohne wirklich davon überzeugt zu sein, dass ich Ernst machen würde“, erinnerte sich Wild am Samstagnachmittag auf dem Renesse-Platz, der sich in ein kleines Weindorf verwandelt hatte. Die Organisatoren hatten ganz offensichtlich den Nerv ihrer Mitbürger getroffen, wie der rege Besuch deutlich belegte.


Keine Konkurrenz zu bestehenden Weinfesten


„Mariajana und ich hatten mit Bernd Seiler-Rehling sowie Andreas Nagel, vor allem aber mit dem Vorsitzenden der Weinbruderschaft Mittelrhein-Siebengebirge wie des Rheinbreitbacher Heimatvereins, Dankward Heinrich, schnell Interessenten gefunden, mit denen wir die ‚Rheinbreitbacher Initiative Weinbörse’ ins Leben gerufen haben“, so Wild. Klar sei von Anfang an gewesen, dass man den Weinfesten umliegender Orte keine Konkurrenz machen wolle, sondern ein Fest der etwas an deren Art anbieten wolle.

„Rheinbreitbach hatte zwar früher größere Weinanbauflächen als Unkel und Erpel, von einem Weinfest hier im Ort habe ich in unserem Heimat-Archiv aber keine Nachricht gefunden“, so Dankward Heinrich. Dabei habe der letzte professionelle Winzer des Ortes, Ludwig Lindener, erst 1975 aus Altersgründen seinen Betrieb aufgegeben. Heute gebe es im Ort mit Werner Röhle und Detlev Werner zwar nur noch Hobbywinzer, die einen kleinen Wingert am Dick-un-Schmal-Platz am Vonsbach bearbeiten, aber in Erpel und Linz, die zu mehrtägigen Wein- und Winzerfesten einlüden, existierten schließlich gar keine Winzer mehr.

„Mangels Rheinbreitbacher Weinen bieten wir neben den Produkten der beiden Bruchhausener Winzer Belz und Krupp deshalb auch Tropfen von der Mosel und aus Rheinhessen an“, so Torsten Wild. Dabei könnte man die Niersteiner Weine fast schon als „Breitbacher“ bezeichnen, werden sie doch schon seit etlichen Jahren bei der Karnevalssitzung, der Maria-Magdalena-Kirmes, dem Parkfest oder beim Erntedankfest des Obst- und Gartenbauvereins ausgeschenkt. KG-Präsident Horst Krupp hatte als Rheinbreitbacher Wehrführer den Chef des rheinland-pfälzischen Weinguts Georg Huff bei einer Fortbildung an der Landesfeuerwehrschule getroffen und diesen Kontakt umgehend benutzt.

Aber auch internationale Weine waren im Ausschank. Das Angebot reichte von Chile über Südafrika bis nach Spanien, Frankreich und Italien. Da war auch die Schweiz nicht mehr weit, die mit Raclette und Kürbissuppe oder auch Brezeln, von Flammkuchen und Würstchen an einem anderen Stand unterstützt, für die nötige Grundlage sorgte.


Miteinander in angenehmer Atmosphäre anstoßen


„Unsere Idee, zu einem Fest von Rheinbreitbachern für Rheinbreitbacher einzuladen und einfach einmal zusammen einen Wein, einen Sekt oder einen Federweißen in angenehmer Atmosphäre zu trinken, ist auf eine tolle Resonanz gestoßen“, freuten sich die Organisatoren. Am Nachmittag hatten sich bereits dichte Trauben um die Stehtische und die Weinstände gebildet, alle Sitzplätze unter den Pavillons waren besetzt, sodass nun die vorsorglich bereitgestellten Strohballen genutzt wurden. Dies hatte zudem den Vorteil, ganz unmittelbar vor der Bühne mit der Band „Jazz-Mime“ postiert zu sein. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht die letzte Rheinbreitbacher Weinbörse gewesen ist“, spekulierte Heinrich Dankward zufrieden.

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Uwe Klasen:
Ökologischer Fortschritt stellt wich aktuell wie folgt dar: Durch die, von Lobbygruppen gesteuerte, verkorkste, unüberlegte, unnötige und, vor allem anderen, UNSOZIALE sogenannte Energiewende häufen sich die Meldungen über Werkschließungen und Unternehmensverlagerungen, auch Traditionsstandorte und bekannte Marken wie z.B. WMF sind betroffen! Die, auf diese Weise, wegbrechenden Arbeitsplätze können durch Öko-Unsinn-Beschäftigungsverhältnisse nicht annährend kompensiert werden!
juergen mueller:
Das "Endlosthema" KLIMANOTSTAND für Koblenz lässt uns nicht los - und das ist gut so. RZ 19.09.2019 - Scharfe Kritik von der FWG.ebenso richtig. Pilger/SPD macht das, was er offensichtlich am Besten kann:"Reden", verbunden mit markigen Worten und ebensolcher Versprechen,die keinen nennenswerten Wahrheitsgehalt haben - eben ein politischer Scheinriese ohne Wirkungsgrad.Ja, und von Heusinger/GRÜNE, ein sich neu als Fraktionsvorsitzender profilierender Grüner,dem anzuraten wäre,sich noch bewusster mit dem Thema Klima auseinander zu setzen. Mit einem liegen Wefelscheid/Altmaier falsch.Es hat in den vergangenen Jahren Beschlüsse/Entscheidungen für eine Verbesserung des Klimas gegeben,die aber entweder NICHT umgesetzt wurden,von vorneherein umstritten waren oder auf Jahre in einen Dornröschenschlaf verfielen.Was in anderen Städten kurzfristig möglich ist,scheitert in Koblenz einmal am fehlenden Geld u.der hinderlichen Gabe,etwas tot zu diskutieren,was unter die Dringlichkeitsstufe 1 fällt.
juergen mueller:
So wie es aussieht,werden wir in Koblenz bald einen KLIMANOTSTAND haben.SPD/GRÜNE spulen in der Ausgabe der RZ vom 18.09.2019,das herunter,was man schon x-mal gehört hat - leeres Geschwätz,langweilig u.ohne Aussagekraft - eine Rechtfertigung für eine nichtssagende Symbolpolitik in Sachen Klima/Umwelt - dem blöden Bürger zu zeigen:"Wir tun was".Glaubt man SPD u.GRÜNE,dann geht in 14 Tagen die Welt unter - ohne verbilligten ÖPNV,ohne Radwegenetz,ohne weniger Autos in der Stadt etc..Schade,denn hätten wir das alles nicht gerne noch miterlebt?Warum ein Herr Pilger schwarz trägt?Weil er insgeheim bei seinen Reden weiß,dass es sich bei seinen Versprechungen vielfach bereits um eine Totgeburt handelt,er aber als Politiker sich verpflichtet sieht,den Märchenonkel zu spielen - und das möglichst glaubhaft.Die GRÜNEN stehen dem in nichts nach.Wie lange träumen wir schon von einem preiswerten ÖPNV,einem Radwegenetz u.weniger Autos in der Stadt? Zu lange,um noch an irgendetwas zu glauben.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
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