Lokalsport | 07.10.2015

Durchwachsenes Wochenende für die Linzer Basketballer

Ein gutes Gefühl trotz der Niederlage

Linz. Das vergangene Wochenende . Kein Team konnte wirklich glänzen und nur die Damen II sich einen knappen Sieg erkämpfen. Die Damen II hatten am Samstag das Spiel gegen SG Lützel-Post Koblenz und konnten das erste Viertel souverän 17:8 gewinnen. Im Gegensatz zum letzten Spiel in Andernach klappte das Zusammenspiel schon viel besser und gerade dadurch konnte man diese kleine Führung erspielen. Bis zur Halbzeit war diese in der Höhe allerdings nicht zu halten und es ging mit 30-28 in die Kabinen. An die Leistung zu Beginn des Spiels konnte bis zum Ende nicht mehr angeschlossen werden, aber durch die vielen schönen Aktionen und auch die Erfahrung des Teams konnten die Linzerinnen am Ende 61-58 gewinnen.

Herren II, Bezirksliga

Das im Anschluss stattfindende Spiel der zweiten Linzer Herrenmannschaft gegen dritte Mannschaft der Lützel-Koblenzer fing mit einer katastrophalen ersten Halbzeit an. Im ersten und zweiten Viertel wurden nur vier Punkte erzielet, so lag das Team zur Pause 8-36 hinten. Dieser Rückstand konnte auch durch die viel bessere zweite Halbzeit nicht aufgeholt werden. Zwar steigerte sich das Team und konnte das letzte Viertel knapp für sich entscheiden, aber aufs Gesamtergebnis hatte dies keinen Einfluss mehr und somit mussten die jungen Herren eine 37-68 Niederlage hinnehmen.

Herren I, Landesliga

Im letzten Spiel des Tages traf die erste Linzer Herrenmannschaft auf das zweite Horchheimer Team mit ihrem amerikanischen Starspieler, der schon in der letzten Partie für über 40 Punkte sorgte. Ähnlich sollte es an diesem Abend werden. Das erste Viertel ging zugunsten der Koblenzer aus, aber dann fand das Linzer Team besser ins Spiel und konnte sich eine knappe Halbzeitführung (34-33) erspielen. Auch vor Beginn des Schlussviertels waren beide Teams auf Augenhöhe und es zeichnete sich ab, dass der Sieg erst knapp am Ende entschieden würde. Vor allem der Amerikaner war nicht aufzuhalten, sorgte für die Punkte im Horchheimer Team und hatte am Ende 45 Zähler auf seinem Konto. Letztendlich fehlte dem Team mal wieder etwas das Glück und das Team musste sich trotz guter Leistung 77-83 geschlagen geben.

Damen I, Regionalliga

Nachdem Coach Maier vor einer Woche das Handtuch geschmissen hatte, stand das Team zunächst ohne Trainer da.

Doch Thomas Modrack erklärte sich gerne bereit das Team bei Ihrem Auswärtsspiel in Hofheim zu unterstützen. Keine leichte Aufgabe in einer insgesamt schwierigen Situation. Doch der Coach hatte eine simple Lösung; Vergangenheit abhaken, nach vorne schauen, und einfach wieder in die Spur kommen. Modracks Plan war es das Spiel zu nutzen um gewohnte Automatismen wieder herzustellen. Dabei sollte das Endergebnis vollkommen in den Hintergrund rücken. Hofheim erwies sich hierbei als starker Aufbaugegner. Die Hessinnen legten los wie die Feuerwehr, eine gute Basis um die Linzer Defense zu organisieren. Nach 16:7 im ersten Viertel war nach der Zonenverteidigung die Mann gegen Mann Verteidigung dran, Linz wurde immer besser und konnte das zweite Viertel mit 12:8 deutlich ausgeglichener gestalten. Einzig, die Wurfquote war ein großes Manko, was aber nicht verwunderlich war, gab es doch in den letzten Wochen so gut wie kein Wurftraining. In der zweiten Halbzeit sollte die Offense verbessert werden, und Modrack ermutigte die Spielerinnen zu immer mehr Selbstvertrauen. Die Damen dankten es und zeigten im dritten Viertel wesentlich verbesserten Spiel Rhythmus. Das Transition Game verlief auf einem sehr hohen Level, auch gab es so gut wie keine Ballverluste mehr. Vor dem letzten Viertel stand es nun 51:30, doch die Mädels waren längst heiß gelaufen.

Der körperlich überlegene Gegner mit sensationeller Treffer Quote sollte nun endgültig in seine Schranken verwiesen werden. Mit absoluter Ausgewogenheit wechselte das Team vom erfolgreichem Fastbreak Spiel in die Set Offense. Kombiniert mit einer außerordentlichen Defense Leistung spielte so den Gegner mit 3:12 im Schlussabschnitt förmlich an die Wand. „So fühlt es sich an wenn du mit 54:42 ein Spiel verlierst und dennoch als Sieger vom Platz gehst“ so Modrack nach dem Spiel.

Der Vorstand befindet sich aktuell in konkreten Verhandlungen, wie die Trainerstelle neu besetzt werden soll. Im Verlauf dieser Woche soll es zu Entscheidungen kommen.

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