Allgemeine Berichte | 16.04.2013

Vernissage im „Haus Hegarda“ in Linz

Einblicke in vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens

Ausstellung stand unter dem Motto „Thomas Hillenbrand zum 60. Geburtstag“

Mexiko - hier eine Impression der Baja Kalifornia - inspirierte Thomas Hillenbrand als Maler und Fotograf gleichermaßen.UB

Linz. Anlässlich seines 60. Geburtstags lud der Kunstmaler und Malerfreund der verstorbenen Malerin Waltraud Markmann Kawinski, Thomas Hillenbrand, zu seiner Vernissage in die Atelier Galerie Haus Hegarda in Linz ein. Die 107. Ausstellung stand unter dem Motto „Thomas Hillenbrand zum 60. Geburtstag“.

Zahlreiche Freunde und Malerkollegen hatten sich hier eingefunden. Der Maler begleitete seine Gäste auf einen langen Spaziergang durch vier Jahrzehnte seines Schaffens. Gemeinsam mit Waltraud Markmann Kaminski unternahm er jedes Jahr Malerreisen auf die verschiedenen Kontinente der Erde, wo sie sich von den Schönheiten und Eigenarten des jeweiligen Landes und seiner Bewohner inspirieren ließen. Hillenbrands Bilder sprechen eine ganz besondere Sprache durch das wundervolle, leuchtende Farbenspiel und ihre Ausstrahlung.

Geboren 1953 in Frankfurt am Main, studierte er von 1973 bis 1979 Freie Malerei an der Fachhochschule für Kunst in Köln und absolvierte in der Zeit von 1979 bis 1984 das Studium der Pädagogik und Germanistik an der Universität Düsseldorf. Es folgten Kunstmessen und Einzelausstellungen ab 1980 in Bonn, Berlin, Tamanrasset, Köln, Pirmasens, Maiduguri, Wesseling, Windhuk und eben in der Galerie „Haus Hegarda“.

Hillenbrands Bilder beziehen sich auf die visionäre und romantische Kunst früherer und gegenwärtiger Zeiten, doch auch durch die Literatur erfuhr er Anregungen und Inspirationen. Visionär-magische Bilder entwickelte er ab 1978. Beide Richtungen, die visionäre und die von Natur geprägte, überschneiden sich und korrespondieren miteinander.

Wie immer fand in der Galerie Haus Hegarda die Vernissage an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt mit einem interessanten Programm. Es gab bei der Eröffnung am Freitag Musik, der „Spielkreis für alte Musik Neuwied“ brachte unter der Leitung von Gudrun Markmann Kompositionen aus Renaissance und Barock zu Gehör. Ein gelungenes Konzert, das viel Beifall erntete. Am zweiten Tag wurde ein interessanter Lichtbildvortrag von Thomas Hillenbrand präsentiert mit Fotos, die während einer Mexico-Reise entstanden sind.

In Zukunft werden Holger Schaffeld, der Enkel von Waltraud Markmann Kawinski, und seine Freundin Maria Gruhn die Organisation der Vernissagen und Finissagen im Sinne der Großmutter übernehmen.

Mexiko - hier eine Impression der Baja Kalifornia - inspirierte Thomas Hillenbrand als Maler und Fotograf gleichermaßen.Foto: UB

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