In Erpel begann der „Ernst des Lebens“ für 21 Kinder
Eine Reise mit vielen Stopps
Erpel. Nach Rheinbreitbach in die Pfarrkirche St. Maria Magdalena zum ökumenischen Gottesdienst hatte der Rektor der Erpeler Sankt Johannes Grundschule, Jens Heinroth, etliche seiner 21 ABC-Schützen am Dienstagvormittag begleitet. In der Schule in der Winzerstraße wurden sie anschließend nicht nur von Bürgermeisterin Cilly Adenauer und vielen Verwandten, sondern vor allem auch von ihren Mitschülern ungeduldig erwartet. „Hipp, hopp, unsere Schule die ist topp“, versicherten die Schulsänger den Neuankömmlingen.
„Für Euch, so die gängige Meinung, soll nun der Ernst der Lebens anfangen“, empfing Rektor Heinroth die Erstklässler im großen Schulfoyer. Mögliche Ängste von den Erstklässlern nehmen sollen in Erpel die Schulpaten. „Eure ganz speziellen Paten habt ihr ja schon vor den Schulferien kennengelernt, und es trifft sich ausgezeichnet, dass wir auch genau 21 Viertklässler haben“, so Heinroth, bevor er jedes i-Dötzchen auf die Bühne holte, um ihm seinen Schulpaten zur Seite zu stellen, der ihm das erste Jahr an der Schule erleichtern soll.
„Die Schulzeit ist wie eine Bahnreise mit vielen Aufenthalten“, erklärte Cilly Adenauer, wobei sie auch die „Stopps“ während der Herbst-, Weihnachts- und Osterferien erwähnte. „Wenn dann die Sommerferien kommen, legt ihr einen längeren Aufenthalt am Bahnhof ein und steigt danach in ein anderes Abteil weiter vorne ein. Nicht nur Jens Heinroth, der als Lokführer den Zug weiter nach vorne bringt, bleibt weiter bei euch, sondern zunächst auch eure Schaffnerin, Klassenlehrerin Mira Geißler“, so die Bürgermeisterin, bevor die i-Dötzchen ihre Klasse aufsuchten und sich die Eltern und Verwandten der Bewirtung durch den Förderverein anvertrauten.
