Der DRK-Ortsverein Linz feierte die Einsegnung seines zweiten MTW
Einsatzkraft immens verstärkt
Mit dem Fahrzeug können die Rotkreuzler vier Rollstuhlfahrer transportieren
Linz. Hochbetrieb herrschte am Linzer DRK-Heim an der ehemaligen Hildegardisschule. Nicht nur die Aktiven um den Vorsitzenden Dieter Korf und Gemeinschaftsleiter Josef Schmaus sowie das Jugendrotkreuz war zur Seilerbahn 1 gekommen. Begrüßen konnte Dieter Korf dort neben dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Dieter Sander sowie dem Stadtbeigeordneten Hans-Georg Faust auch die lokale Geistlichkeit. Gekommen waren sie, um das neueste Fahrzeug des DRK-Ortsvereins, einen zweiten Mannschaftstransportwagen (MTW) einzusegnen. „Um die Wahrheit zu sagen, haben wir mit dem MTW2 schon einen Einsatz gefahren“, gestand der Vorsitzende. Zugelassen worden sei es am Elften im Elften spielte er auf die nicht ganz unbedeutende fünfte Jahreszeit an. Mit dem Datum der Zulassung hatte die Umrüstung des Ford Transit begonnen. Während die medizinische Ausrüstung identisch ist, weist die taktische einen wesentlichen Unterschied auf. Mit dem neuen Fahrzeug können mit vier Rollstühlen doppelt so viele transportiert werden wie mit dem alten. „Das ist für uns ganz wichtig, da wir beide Wagen hautsächlich in der Seniorenarbeit, aber auch bei Evakuierungsfahrten einsetzen“, so Dieter Korf. Beim Fahrdienst etwa zur Senioren-Weihnachtsfeier oder zum Seniorentreff im Katharinenhof, aber auch bei Ausflügen der Linzer Seniorenheimen habe der Ortsverein bislang immer ein zweites Fahrzeug für den Transport von Rollstuhlfahrern bei anderen Organisationen ausleihen müssen. Besonders stolz sei der Ortsverein, dass er den MTW-2 ohne Sponsorengelder, also allein mit Hilfe der Mitglieder-Beiträge habe anschaffen können.
Die Lesung des bekannten Gleichnisses vom barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium stellte Joachim Koopmann ins Zentrum des offiziellen Teils der kleinen Feierstunde. Um helfen zu können, brauche man heute mehr als nur die Hände, also Werkzeuge, zu denen auch das neue Fahrzeug zähle, ergänzte der Diakon. „Unser gemeinsamer Segen gilt aber weniger dem MTW, als vielmehr Euch, die Ihr darin zu Einsätzen ausrückt, und den Menschen, die Ihr befördert“, erklärten die Geistlichen entsprechend vor dem Abschlussgebet, nach welchem Dieter Korf den Schlüssel für das neue Fahrzeug Bereitschaftsleiter Josef Schmaus übergab und zu einem kleinen Tapas-Imbiss in das DRK-Heim bat.
