Anti-Bahnlärm-Initiative nun auch in Remagen gegründet
Erfolgreicher Brückenschlag
Linz. Je mehr Bürger-Initiativen gegen Bahnlärm und -Erschütterungen entstehen und sich im Netzwerk austauschen, je größer wird der Druck auf die Politik in Berlin und Brüssel sowie auf den Bahnsektor. Das ist nicht nur eine logische Folgerung, sondern konkrete Erfahrung auch der BIN gegen Bahnlärm VG Linz e.V. seit ihrem gut einjährigen Bestehen. In den letzten Monaten war durch den Linzer Vorsitzenden daran gearbeitet worden, auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Remagen eine gleiche Bürgerinitiative zu initiieren. Dieser Brückenschlag nach Remagen ist in diesem Sinne jetzt gelungen. Es fand im Beisein von Ewald A. Hoppen, Linz, in Remagen die erfolgreiche Gründungs-Versammlung der „BIN gegen Bahnlärm - Bürgerinitiative Stadt Remagen e.V.“, im Bürger-Initiativen-Netzwerk. statt, die er bis zur Wahl eines Remagener Vorstandes als Versammlungsleiter führte. Zum Vorsitzenden wurde Kenneth G. Heydecke gewählt; zu seinem Stellvertreter Prof. Dr. Frank Bliss. Michael Pinger wurde zum Geschäftsführer gewählt, Rechtsanwalt und Ministerialrat i.R. Rainer Gross ist Beisitzer im Vorstand. Der Brückenschlag nach Remagen führt zu weiteren kompetenten Mitstreitern im Kampf gegen den unerträglichen Lärm und die Erschütterungen an den Gütertransport-Bahnstrecken. Man fordert gemeinsam eine spürbare Lärmentlastung im Rheintal innerhalb der nächsten vier Jahre und die Empörung über geplante zusätzliche Transporte in Höhe von bis zu 70 Prozent ist groß. Die Linzer Bürger-Initiative hat auf ihrer Website inzwischen weit über 100 Initiativen dieser Art aufgeführt, die sich im Netzwerk zusammenfinden können. Mehr Info unter: http://www.bin-
gegenlaerm-vg-linz.de.
Pressemitteilung der
BIN gegen Bahnlärm Linz
