Allgemeine Berichte | 11.06.2013

„Ars Fontana“ in Unkel

„Folk und Rock“ in den Gassen

Straßenmusik bestimmte die Innenstadt an drei Plätzen

Die Unkeler Rock-Band „Chant’all“ war am Eschenbrender Platz der Eisbrecher von „Ars Fontana.“DL

Unkel. Zum dritten Mal in Folge trafen sich auch dieses Jahr wieder Musiker zu dem Straßenmusik-Festival „Ars Fontana“ unter dem Motto „Musik in Unkeler Gassen“. „Hauptinitiator und Verantwortlicher ist Michael Hommerich, auf dessen Privatinitiative das Fest basiert. Da die organisatorische Bewältigung jedoch für einen Einzelnen zu viel wäre, ist in diesem Jahr zum ersten Mal der Verein Touristik & Gewerbe als Unterstützer mit an Bord“, so die Vorsitzende Ulrike Kessel. Auch die Stadt Unkel sei als Mitveranstalter unermüdlich im Hintergrund im Einsatz um diese einzigartige Veranstaltung für Jung und Alt zu einem Erfolg zu machen, versicherte sie. Und dieser schien der Open-Air Veranstaltung zunächst angesichts des strahlenden Sonnenscheins auch sicher. Da konnte Udo Marquardt von der Unkeler Band „Chant’all“ auf dem Eschenbrender Platz noch ungetrübt „Himmelwärts“ schauen. Reiner Becker verkündete gerade mit Ottis Redding: „Sittin on the dock of the bay“, obwohl er doch nahe der Burg Unkel mit Blick auf die Marienstatue seine Bühne aufgebaut hatte, auf der er sich auf die Suche nach einen „Heart of gold“ machte. Auch bei seinem „Looking for the Heart of saturday night“ nach Tom Wait ging es dort erheblich beschaulich-bluesiger zu, als auf dem Eschenbrender Platz, auf dem „Chant’all“ wen auch immer zusammenstauchte, der „mit nem goldnen Löffel im Mund“ geboren worden sei. Da sah das „Lassix Trio“ auf dem Willy-Brandt-Platz schon wie Jahrzehnte vor ihm „Smoke on the water“, was nichts mit der Wachablösung durch das Erpeler „WiSu“-Duo zu tun hatte. Das war natürlich auch nicht schuld, dass die ersten dicken Tropfen fielen und Gewittergrollen die schlimmsten Befürchtungen aufkommen ließen, das Festival könnte komplett ins Wasser fallen. „Der liebe Gott, der muss us Erpel sinn“, sangen Günter Witten und Bernd Suessmilch munter gegen die Nässe von oben an und auch auf dem Eschenbrender Platz war sich die „Tom Browne Band“ sicher: „What a wonderful world“, um dann unmittelbar nach dem „Purple Rain“ von Prince doch unter den bereitstehenden Baldachin zu flüchten und den Zuhörern, die ganz und gar nicht mehr „On the sunny side of the street“ standen, ihren „Lovely sunshine“ zu präsentieren. „Für solche Wetterkapriolen, die nicht unbedingt von den Wetterfröschen vorhergesagt worden sind, haben wir natürlich einen Plan B entworfen“, so Ulrike Kessel, die gerade im Schutze eines orange-farbenen Regenschirms von ihrem Anstecknädelchen-Verkauf an Sponsoren zurückkehrte.

Die Alternative für eine verregnete Open-Air Veranstaltung sah den Umzug der Musiker in Unkeler Gaststätte vor, um dort im Trockenen weiter zu performen. Mit gesundem Gottvertrauen auf Wetterbesserung setzend, sah man aber davon ab - und hatte Glück. „Nachdem sich die meisten Zuhörer, die schon beim Regen das Festival besucht hatten, sich untergestellt hatten, sind nicht wirklich viele Besucher frühzeitig wieder nach Hause gefahren“, so ein erleichterter Michael Hommerich. Und das es unmittelbar nach dem Regen noch mal so richtig angenehm geworden sei, habe man richtig viele Besucher registrieren können, die von dem Festival rundum begeistert gewesen seien. „Und auch die Musiker haben die Atmosphäre hier in unserer kleinen Stadt richtig toll gefunden.

So wie ich das aus unserem Geschäft sehen konnte, hätten wohl nicht viel mehr Leute am Abend auf den Eschenbrender Platz gepasst, als das Quartett Seytenspiel bis 20 Uhr Irish und American Folk zu Gehör brachte“, erinnerte Käthemarie Hommerich. Da war ihr Mann längst wieder musikalisch im Einsatz, dieses Mal mit der Band „50’s“, die natürlich vorwiegend Rock ’n‘ Roll zum Besten gab. Nicht weniger fetzig endete das Festival in der Kirchestraße an der Unkeler Burg, wo das Adla-Duo den Abend mit Pop-Rock unplugged beschloss.

Die Unkeler Rock-Band „Chant’all“ war am Eschenbrender Platz der Eisbrecher von „Ars Fontana.“Foto: DL

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