Wenig einladendes Wetter lockte kaum Kundschaft an die Stände
Französischer Gourmetmarkt bot Kulinarisches zum „Savoir vivre“
Linz. Drei Tage lang, von Freitag bis Sonntag, hatten Händler eines französischen Gourmet-Marktes ihre Stände auf dem Linzer Marktplatz aufgeschlagen, an denen es Kulinarisches aus dem Nachbarland nicht nur zu kaufen, sondern auch zu kosten gab. Luftgetrocknete Wurst aus Savoyen, Salami vom Hirsch, Esel oder Fasan, mit Kräutern der Provence oder mit Pfeffer lagen neben Terrins de Bison oder de Porc. Kleine Quiche und Schinken aus Bayonne lockten neben dicken Brotlaiben mit Nüssen oder Feigen, Speck oder Tomaten gebacken, während nebenan Naschkatzen zwischen Macrons und Biscuits sowie zwischen Gelees aus Carottes au Whisky oder mit Liqueur de Cassis verfeinert wählen konnten.
Natürlich durfte auch Käse vom Reblochon über Vielle Tomme und Comte aus der Auvergne bis zum Schafs- und Ziegenkäse aus den Pyrenäen nicht fehlen, ebenso wenig wie in unterschiedlichen Marinaden eingelegte Oliven, die neben Tapanaden und getrocknete Früchte sowie unterschiedlichen Nusssorten aufgebaut waren.
„Leen wie Gott in Frankreich“ hätten die Linzer am Wochenende können. Allerdings ließen sie sich von dem wenig ansprechenden Wetter davon abhalten, in Scharen die Angebote des Gourmet-Marktes anzunehmen. Bei ständig drohendem Nieselregen und Temperaturen, die gerade einmal den zweistelligen Bereich erreichten, wollte eine Vorfreude auf mediterrane Genüsse eben nicht so recht aufkommen.
