Allgemeine Berichte | 29.04.2013

Königsschießen der St. Georg Schützenbruderschaft

Frauenpower in Strödt

V. l. Eleonore Rams, Christian Retz, Julia Retz und Andreas Thol. Privat

Sankt Katharinen. Die Sankt Georg Schützenbruderschaft Strödt wird dieses Jahr wieder einmal von einer Frau als Schützenkönigin repräsentiert. Am späten Sonntagnachmittag gelang Julia Retz mit dem 170. Schuss der entscheidende Treffer. Genau um 17.45 Uhr brachte sie im Schützenhaus den Rumpf des Königsvogels zu Fall und „degradierte“ damit ihren Mann Christian vom Brudermeister zum Prinzregenten. Eröffnet hatte das Königsschießen dessen Stellvertreter, Thomas Werner, der mit dem 30. Schuss den linken Flügel zu Fall brachte, mit dem 60. Schuss hatte Eleonore Rams dann den Adler fluguntauglich geschossen. Ex-Brudermeister Klaus Pfeifer konnte sich nach dem 102. Schuss über den Kopf als Pfand freuen, während Bettina Frings als Schweifkönigin mit dem 123. Schuss den Weg frei machte für das eigentliche Königsschießen.

Erheblich länger als die Schützen, wenn auch nur hinsichtlich der Anzahl der Schüsse, benötigten die Jungschützen, um ihren Prinzen zu ermitteln. Zwar konnte Marc Stich schon mit dem 9. Schuss die Krone als erstes Pfand entgegen nehmen, dann aber benötigte der Strödter Nachwuchs 62 Schüsse, bis Benjamin Stricker den linken Flügel zu Fall brachte. Das rechte Pendant fiel schließlich mit dem 125. Schuss, abgefeuert von Kaja Scharenberg. 60 Schüsse später war Andreas Thol bei Kopf erfolgreich, bevor Tassilo Pammer mit dem 210. Schuss den Schweif zu Fall brachte. Kurz nach den Schützen konnten dann auch die Jungschützen nach dem 251. Schuss Andreas Thol als Prinzen feiern, der bereits einige Male zuvor Prinzen-Titel errungen hatte.

Neben den Leistungsabzeichen zeichnet der 1922 gegründete Verein nach dem obligatorischen Auto-Korso durch den Ort zunächst seine Meister aus. Mit 212 Ringen war bei der Jugend der Prinz am erfolgreichsten, Vereinsmeister bei den Schützen wurde Erich Homscheid mit 258 Ringen. Diesen Titel sicherte sich bei den Damen 1 Sarah Jünger mit 183 Ringen, während bei den Damen 2 Erwina Hoß mit 276 Ringen deutlich siegte. Ihr Mann Toni Hoß hatte mit 269 Ringen bei der Altersgruppe die Nase vorne, während sich Klaus Pfeifer den Titel der Senioren mit 276 Ringen sicherte. Vereinsmeister mit der Luftpistole wurde bei der Jugend Mirko Wagner mit 217 Ringen, Tassilo Pammer sicherte sich diesen Titel mit 178 Ringen bei den Schülern.

Der Wanderpokal der Schüler ging dieses Jahr mit 36 Ringen an Kaja Scharenberg, Luftpistolen-Vereinsmeister Tassilo Pammer konnte mit 49 Ringen bei den Jungschützen den Pokal erringen. Das gelang auch Klaus Pfeifer mit 44 Ringen bei den Senioren. Da er aber dies zum dritten Mal geschafft hatte, bleibt der Wanderpokal in seinem Besitz. Schießmeister Jürgen Rams sicherte sich mit 49 Ringen den Pokal der Schützen, Erwina Hoß mit 48 Ringen den der Damen.

Ausgehändigt wurden auch die Schützenschnüre. Auch bei diesem Wettbewerb war der Prinz erfolgreich. Mit 47 Ringen konnte Andreas Thol die grüne Schützenschnur entgegen nehmen, während sich Tassilo Pammer mit 48 Ringen die goldene Schützenschnur sicherte. Die hat Jürgen Rams bereits länger, so dass er dieses Jahr ebenfalls mit 48 Ringen das goldene Eichenlaub errang. Die Königsschur sicherte sich Thomas Werner mit 37 Ringen vor Andreas Hoß (35) und Thomas Prangenberg (33).

Ausgezeichnet wurden abschließend auch noch Jubilare. Seit zehn Jahren gehört Bianca Prangenberg der Schützenbruderschaft an, auf die doppelte Anzahl kommt Bettina Frings, während Andreas Hoß bereits sein silbernes Jubiläum feiern konnte. Eine ganz besondere Auszeichnung wurde Eleonore Rams zuteil. „Du bist seit über 20 Jahren die gute Seele der Schützenfamilie und im Ort generell als äußerst liebenswürdig und hilfsbereit bekannt. Für deine Verdienste um unseren Verein verleihen wir dir den hohen Bruderschaftsorden“, erklärte Christian Retz der völlig verdutzten Vereinskameradin am frühen Abend unter dem frenetischen Beifall der Sankt Georgs-Schützen.

V. l. Eleonore Rams, Christian Retz, Julia Retz und Andreas Thol. Foto: Privat

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