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Traditioneller Neujahrsempfang in Unkel

Fritz Bagel erhält Ehrennadel

Den Enkel Fritz Henkels und seine Familie verbindet eine lange Geschichte mit Unkel

Fritz Bagel erhält Ehrennadel

Fritz Bagel ist der neue Träger der Ehrennadel von Unkel Beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt stellte Gerhard Hausen den Enkel von Fritz Henkel vor.Foto: -dl

07.01.2016 - 16:30

Unkel. Nicht fassen konnte der Sitzungssaal im Unkeler Rathaus all die Ehrengäste, die Stadtbürgermeister Gerhard Hausen zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt eingeladen hatte. Eröffnet wurde dieser vom Michael Hommerich-Quartett mit George Gershwins „Summertime“, obwohl die Temperaturen erstmals der Jahreszeit entsprachen. Im Warmen willkommen heißen konnte der Stadtchef mit seinen Beigeordneten Wolfgang Plöger und Siegfried Brenke als vorrangige Repräsentanten Unkels die Ehrenbürger, Maria Fuchs und Altbürgermeister Werner Zimmermann. Namentlich willkommen hieß er zudem Verbandsbürgermeister Karsten Fehr mit Büroleiter Jörg Harperath, seinen Rheinbreitbacher Kollegen, Wolfgang Gisevius, Stadtarchivar Wilfried Meitzner, den Vorsitzenden der Entwicklungsagentur, Rex Stephenson, und nicht zuletzt als Gastredner den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Willy-Brandt-Forum, Christoph Charlier, sowie den neuen Träger der Unkeler Ehrennadel, den Enkel des ehemaligen Ehrenbürgers Fritz Henkel, Fritz Bagel. „Liebe Gäste, die Unkeler Bürger haben in den vergangene Monaten eindrücklich bewiesen, dass sie ein großes Herz haben. Wie viel für die hier angekommenen Flüchtlinge an freiwilligem Engagement geleistet wird, ist großartig“, konstatierte Gerhard Hausen. Dabei dachte er zunächst an die Paten, die den Asylsuchenden über die Hürden sprachlicher und bürokratischer Art hinweg helfen. Nicht unerwähnt ließ er aber auch den unschätzbaren Einsatz, der von den Kirchengemeinden, dem DRK und anderen sozialen Institutionen geleistet wird. „Dieses Engagement schweißt unsere Gesellschaft zusammen. Es ist unsere moralische Pflicht, Menschen hier bei uns aufzunehmen, die in ihrer Heimat brutalsten Auseinandersetzungen und Verfolgungen ausgesetzt sind und die um Leib und Leben fürchten müssen“, hob er hervor, um sich dann dem Thema „Unkel im Wandel“ zu widmen. Diesen Wandel haben wir gemeinsam in den zurückliegenden Jahren vorangebracht, indem das Motto ‚Kulturstadt Unkel’ mit Ideen, Plänen sowie Projekten künstlerischer, politischer und wirtschaftlicher Art in großer Vielfalt umgesetzt worden ist“, erinnerte der Stadtchef. Das Gelingen verdanke die Stadt ganz wesentlich dem nicht nachlassenden Einsatz zahlreicher Bürger, die ehrenamtlich nach wie vor zur Stelle seien, wenn es etwas zu tun gebe für Unkel. In diesem Zusammenhang ging Gerhard Hausen näher auf das Willy-Brandt-Forum ein, das trotz mancher Unkelrufe in den zurückliegenden fünf Jahren zu einem international anerkannten und beliebten Ziel für Besucher geworden sei und kürzlich immerhin den 25.000 Gast habe begrüßen können. Willy Brandts Anstöße zu Politik und Kultur werden so aktuell und lebendig gehalten. Seine Aufforderung ‚Demokratie wagen’ ist immer noch gefragt. Durch das Forum unter Leitung von Klaus Henning Rosen und aktuell Christoph Charlier sowie Geschäftsführer Rudolf Rupperath ist Unkel zum ’Weltdorf’ geworden, so wie diese der Brandt-Kenner und Freunde unseres großen Mitbürgers, der frühere spanische Ministerpräsident Felipe Gonzales, bei der Eröffnung des Forum im März 2011 vorhergesagt hat“, so der Stadtbürgermeister, bevor das Quartett mit „Sunny“ von Bobby Hebb zu der Verleihung der Ehrennadel überleitete. Mit dieser Auszeichnung wird jeweils eine Persönlichkeiten geehrt, die sich im Besonderen vorbildliche, beispielhafte und herausragende Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt und ihre Bürgerschaft erworben hat. Nach Rex Stephenson 2013, Heide Lorenz 2014 sowie Ulrike Kessel im Vorjahr hatten sich die Stadtbeigeordneten und Fraktionsvorsitzenden dieses Mal einstimmig für Fritz Bagel ausgesprochen. „Ihn und Familie verbindet eine lange Geschichte mit Unkel, die bis in das Jahr 1915 zurückreicht“, so Gerhard Hausen.

Damals hatte der Firmenchef Fritz Henkel das große Gelände an der Bahnhofstraße zwischen Rhein und Siebengebirgsstraße erworben, auf dem Elisabeth von Werner bereits 1903 die Villa hatte errichten lassen, die der bekannte Industrielle drei Jahre vor seinem Tod 1930 zur Villa Henkel umbauen ließ. Ende des Krieges wurde sie von den Besatzungstruppen, zunächst den Amerikanern, dann von den Franzosen besetzt. Danach diente es den Ländern Baden, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Württemberg-Hohenzollern als ständige Vertretung, später wurde es für Ausstellungen und als Hotel genutzt, bevor es um 1960 abgerissen wurde, da sich auch die Stadt außerstande sah, das sanierungsbedürftige Anwesen zu erwerben. Heute ist von der ehemaligen „Henkel-Villa“ außer dem „Palmenhaus“ neben dem neuen Bungalow im Park nur noch das Kutscherhaus direkt hinter dem prachtvollen Eingang an der Bahnhofstraße zu bewundern. „Für die Familie Henkel ist Tradition ein hohes Gut. Das Bewahren und Behüten sowie Pflegen hat auch Unkel durch Fritz Henkel erfahren“, erinnerte Gerhard Hausen. Dem Industriellen habe die Stadt etwa den Fußballplatz am ehemaligen Freibad zu verdanken, während der Unkeler Löschzug von ihm nicht nur mit einer erste Motorpumpe, sondern auch mit einem Feuerwehrauto bedacht worden sei. „Und diese Tradition setzt sein Enkel Fritz Bagel fort, wobei ich im Interesse des Geehrten nicht alle Details seines Engagements auflisten möchte“, erklärte der Bürgermeister. Entsprechend erinnerte er nur, dass der Geschichtsverein für seine Carl-Loewe-Musiktage als Veranstaltungsort das sogenannten „Palmenhaus“ nutzen könne, das von dem Konzertmoderator Konrad Beikircher als „Unkeler Philharmonie“ bezeichnet wird. Als weiteres Beispiel führte Gerhard Hausen die Unterstützung von Fritz Bagel beim Ausbau und bei der Renovierung des Unkeler Kindergartens an sowie die Restaurierung der historischen Stadtmauer an der Rheinpromenade, ein Glanzstück als nachhaltige Investition in unsere Zukunft, schwärmte er. „Bewahren, Behüten und Pflegen, diesen Dreiklang kann ich mir sehr gut als Ergänzung, als Verfeinerung des Unkeler Leitbildes vorstellen. Sie, verehrtere Herr Bagel, sind so zu sagen ein lebendes Zeichen dieses Leitbildes“, schloss Gerhard Hausen seine Laudatio auf den neuen Träger der Ehrennadel von Unkel. „Gegen Ende des Krieges bin ich mit meiner Mutter nach Unkel aus Bayern gekommen, wo wir fremd gewesen wären“, berichtete der Urenkel des Firmengründers Friedrich Karl Henkel. Nur zwei Tage lang habe er die Unkeler Schule besucht, dann sei diese geschlossen worden sei, so dass er Privatunterricht erhalten habe, erinnerte Fritz Bagel. Guten Geschmack hätten die Amerikaner bewiesen, als sie in Unkel einmarschiert seien, indem sie ihn und seine Mutter Ilse Elisabeth, die nach dem Tod seines Vaters, Carl August Bagel, 1941 als 37-Jährige Familienoberhaupt geworden sei, aus der Villa geworfen hätten, so der Geehrte, der sein Leben in Unkel kurzweilig Revue passieren ließ, bevor er sich wie auch Christoph Charlier in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Nach dem Musikstück „Girl from Ipanema“ von Antonio Carlos Jobin und dem Vortrag des Vorsitzenden des Willy-Brandt-Forums sowie dem Musikstück „Tico Tico“ empfing Gerhard Hausen noch die Heiligen Drei Könige, die den Festgästen mit dem „Stern von Bethlehem“ und „Christus mansionem benedicat“ den Segen Gottes verkündeten.

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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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