Erpeler und Linzer Walddetektive unterwegs
Frühlingsgrün und Lagerfeuer
Waldhütten gebaut und Staudämme errichtet
Linz/Erpel. In beiden Wochen der Osterferien erkundeten jeweils 18 Walddetektive die Natur um Erpel und Linz. Sie nutzten ein Angebot der Kath. Familienbildungsstätte Linz in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden Unkel und Linz. Unter der Leitung von Dipl. Biologin und Naturpädagogin Christiane Guth suchten die interessierten sechs bis elfjährigen Kinder im Erpeler Wald nach den ersten essbaren Frühlingsboten wie Scharbockskraut, Brennnessel und dem nach Möhr en schmeckenden Giersch. Viel Spaß hatten die Kinder in den selbst gebauten Waldhütten. Auch in der Ortslage auf dem Spielplatz an der Alten Bahn und auf dem Außengelände des Bürgersaales erlebten die Kinder Spannendes. Staudämme wurden errichtet, in Minen gearbeitet, sogar kleine Bergkriställchen im 400 Millionen alten Devongestein entdeckt. Trotz Regen konnte das Lagerfeuer für das Stockbrot von „Feuermeister“ Patrick entfacht werden. In der Linzer Waldwoche zeigte sich das Wetter warm und sehr frühlingshaft. Die Naturpädagogin Marion Kampler und ihre beiden Kollegen Michael Treppesch und Ludger Blume ermöglichten den Kindern in der Linzer Verschönerung und am Kaiserberg intensives „in der Natur sein“. Berge wurden erkundet, Schluchten durchklettert, Verstecktes wieder entdeckt. „Bäume und Sträucher“ war ein beliebtes Fangenspiel. Geröstetes Stockbrot am Lagerfeuer und selbst gemachtes Popcorn schmeckten besonders gut. Nicht nur in den Schulferien, auch über das ganze Jahr verteilt finden sich naturpädagogische Aktionen im Programm der Kath. Familienbildungsstätte Linz.
