Politik | 13.05.2014

Der Unkeler Bürgermeister will zum dritten Mal in Folge in das Rathaus einziehen

Gerhard Hausen kandidiert ein weiteres Mal

Bürgermeister Gerhard Hausen.DL

Unkel. Gerhard Hausen, ein Bürgermeister, der in den wichtigsten Sachfragen bewusst Parteigrenzen überwindet, will zum dritten Mal in Folge in das Unkeler Rathaus einziehen. Seit drei Jahren im Vorruhestand, ist der 61-jährige Sozialdemokrat rund um die Uhr für seinen Mitbürger da, deren Vertrauen er sich in den zurückliegenden zehn Jahren erarbeitet hat.

In Kasbach-Ohlenberg geboren, ist der Vater von drei erwachsenen Kindern als Mitglied in 13 Unkeler Vereinen, vor allem als langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins, dessen Ehrenvorsitzender Gerhard Hausen ist, längst in der Kulturstadt am Rhein fest verwurzelt.

Seit 30 Jahren Mitglied der SPD, gehörte er ab 1989 dem Stadtrat an, davon acht Jahre als Fraktionsvorsitzender. Seit 1994 sitzt er auch im Verbandsgemeinderat, seit dieser Legislaturperiode als Beigeordneter. „Wir brauchen einen Mann der Spitze, dem die Bürger gern und mit Zuversicht die Geschicke unserer Stadt anvertrauen“, hatte der ehemalige Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes, Thomas Ottersbach, die Kandidatur von Gerhard Hausen vor zehn Jahren begründet, der damals seine „Politik mit Augenmaß, Herz und Verstand“ umsetzte. „Natürlich ist angesichts der hohen Verschuldung von Unkel die Konsolidierung ein wichtiges Thema, die etwa durch den Beitritt zum kommunalen Entschuldungsfons ermöglicht wird. Bei allem Sparwillen darf die aktive Weiterentwicklung der Stadt aber nicht in den Hintergrund treten“, so der Bürgermeister.

Diesem Ziel hatte er sich von Beginn seiner Amtszeit in 2004 verschrieben. So konnte die Sporthalle „Am Sonnenberg“ neu gebaut werden, die städtische Kindertagesstätte erhielt einen Erweiterungsbau, das historische Rathaus wurde saniert und an der Rheinpromenade am Café-Biergarten wurden behindertengerechte Sanitäranlagen eingerichtet. Außerdem hat sich Gerhard Hausen für die Bildung der Unkeler Bürgerstiftung „Willy-Brandt-Forum“ eingesetzt und das Projekt „Kulturstadt Unkel am Rhein“ mit auf den Weg gebracht.

„Um Unkel lebens- und liebenswert zu erhalten, müssen wir die kulturellen Veranstaltungen pflegen und die Freizeiteinrichtungen wie den Sportplatz erhalten“, so der Stadtchef, der sich auch für die Ideen des Fördervereins „Freibad Unkel“ stark macht. Unterstützen will er neben der Vereinsarbeit vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bürger, die am besten wissen, wo man Hand anlegen muss. „Das ehrenamtliche Engagement von Gerhard Hausen ist ein herausragendes Beispiel für täglich gelebten, an Aufopferung grenzenden Dienst an seinen Mitmenschen“, hatte Landrat Rainer Kaul bei der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz den SPD-Bürgermeisterkandidaten gelobt, der sich freuen würde, wenn er erneut den Auftrag bekäme, im Dialog mit seien Mitbürgern Unkel zu gestalten.

Bürgermeister Gerhard Hausen. Foto: DL

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