Einführung von Heinz-Jörg Dähler als Rektor der Robert-Koch-Realschule plus
„Ich bin stolz, an einem Traditions-Schulstandort gelandet zu sein“
Linz. Rektor der Linzer Robert-Koch-Realschule plus ist Heinz-Jörg Dähler schon seit Beginn des neuen Schulhalbjahres vor einigen Wochen, zu seiner offiziellen Einführung eingeladen hatte die Schule aber erst Anfang voriger Woche.
Zu dem Fest, das von Henrik Klein aus der elften Klasse mit einem „Metallica“-Song auf der Akustikgitarre eröffnet wurde, konnte der erste Konrektor Michael Erlenbach neben den Eltern und der Frau seines neuen Chefs namentlich Regierungs-Schuldirektor Jörg Kurtscheid, Landrat Rainer Kaul als Vertreter des Schulträgers, den Leiter des Linzer Martinus-Gymnasiums (MGL), Axel Brott, als Vertreter der zahlreicher Schulleiter von Rheinbreitbach bis Rheinbrohl, Timo Lichtenthäler vom „Verband Reale Bildung“ sowie Silke Möhren vom Schulelternbeirat und Personalrätin Susanne Fauck als Vertreterin des Kollegiums begrüßen. Die Einführung nicht entgegen ließen sich zudem Heinz-Jörg Dählers Vorgänger Joachim Born sowie Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer, der erste Stadtbeigeordneten Hans-Georg Faust und Pfarrer Klemens Hombach. „Die Weiterentwicklung von Schule ist dein großes Anliegen und in den ersten Monaten hier bei uns hast du als neuer Vormann schon gezeigt, dass du diese Schule gut weiterführen wirst“, betonte Michael Erlenbach. Heinz-Jörg Dähler sei hervorragend in der Lage, neue Herausforderungen souverän zu meistern, so der Konrektor. „Du bist in Linz bereits richtig angekommen“, versicherte er seinem Chef, dem er Ausdauer, Geduld und Fitness für ein langes Wirken an der Robert-Koch-Realschule wünschte. „Politiker haben ja bekanntlich eine Schonfrist von 100 Tagen. Diese gibt es für einen Schulleiter nicht“, so Jörg Kurtscheid. Nötig habe Heinz-Jörg Dähler eine solche Schonzeit auch nicht, da er schon seit 2002 als Schulleiter der kooperativen Realschule plus in Neustadt/Wied ausreichend Erfahrungen gesammelt habe, wie man eine Schule durch die Schulstrukturreform leiten müsse.
Die konstruktive Kooperation sicherte seinem neuen Linzer Kollegen Axel Brott, Leiter des Martinus-Gymnasiums Linz MGL), im Namen aller Schulleiter der Region zu. „Uns verbinden ja nicht nur die gemeinsamen ’Lift-Kurse‘, die Prüfungen nach der zehnten Klasse hinsichtlich eines möglichen Gymnasiums-Besuches. Wir organisieren ja auch zusammen den Schüleraustausch mit französischen und englischen Schülern“, erinnerte er, bevor der Schülerchor Kelly Clarksons „Breakaway“ intonierte und andere Schüler den „Price Tag“ rappten.
Hatte der Lehrerchor den passionierten Segler Joachim Born noch mit verabschiedet, so stimmte er nun das Lied „Wind of Change“ an, wird das Kollegium der Rober-Koch-Realachule doch nun von einem begeisterten Radfahrer geleitete. „Geändert hat sich auch, das es nicht Kaffee, sondern auch Tee im Lehrerzimmer gibt“, berichtete Susanne Fauck. So unterschiedliche Teesorte es gebe, so vielseitig sei auch der neue, kunstinteressierte Chef. Der hatte 1993 bis 1997 in Koblenz zwar Mathematik und Geografie studiert, zudem aber auch in einer dreijährigen Fortbildung die Unterrichtserlaubnis für „Technisches Zeichnen“ erworben. Außerdem leitete Heinz-Jürg Dähler, der seine Referendarzeit von 1997 bis 1999 an der Johann-Amos-Comenius Realschule in Trier absolviert hat, bevor er als Realschullehrer nach Altenkirchen kam, bis er 2002 Schulleiter der Neustädter Realschule wurde, seit 2000 regelmäßig Theater-AGs und bietet seit 2012 auch das Wahlpflichtfach „Darstellendes Spiel“ an. „Missstände werden von ihm direkt beseitig, Problemstellungen bearbeitet er ungemein zügig, wobei er eine ungeheuere Ruhe ausstrahlt“, lobte Susanne Fauck den Schulleiter, dem sie wünschte, dass ihm seine Zielstrebigkeit und seine Gelassenheit nicht abhanden komme. „Wir Eltern sind unheimlich froh, erneut eine so reife und kompetente Führungspersönlichkeit mit einem enormen Fachwissen an unserer Schule zu haben“, ergänzte Silke Möhren. Nach so viel Vorschusslorbeeren betonte Heinz-Jörg Dähler: „Ich bin stolz, an einem Traditions-Schulstandort gelandet zu sein, an dem schon seit 1960 engagiert Realschulbildung betrieben wird.“ Sein Vorgänger Joachim Born habe hervorragende Vorarbeit geleistet. Angesichts des großen Engagements der Eltern, offener Schüler und einer engagierten Schülermitverwaltung, vor allem hinsichtlich eines kompetenten Kollegiums, das stets die Entwicklung der Schule und der Kinder im Blick habe, sei er froh, an der in der Region bestens vernetzten Robert-Koch-Realschlue Rektor geworden zu sein.
Diese hat die Anmeldungen für das kommende Schuljahr gegen den allgemeinen Trend die Zahl der Anmeldungen um 25 Prozent steigern können. „Es hat sich wahrscheinlich herumgesprochen, dass wir personell, aber auch im technischen Bereich hervorragend ausgestattet sind und dass wir nicht zuletzt durch unser Aushängeschild, den Fachoberschulzweig, ganz vielen Kindern in hohem Maße gerecht werden“, resümiert Heinz-Jörg Dähler. Zusammen mit seinem Kollegium sei er bereit, auf die Veränderungen in der Schullandschaft und der Gesellschaft durch eine stetige Weitenwicklung der Schule zu reagieren, versicherte er, bevor sich die Festgesellschaft dem geselligen Teil der Feier widmete.
