Ausstellung zum Welt-Tuberkulose-Tag an der Robert-Koch-Schule Linz
Interessantes und Wissenswertes wurde vermittelt
Linz. Pünktlich zum Welt-Tuberkulose-Tag eröffnete der Schulleiter Heinz-Jörg Dähler die aktuelle Ausstellung zu einer Krankheit, die wir heutzutage fälschlicherweise in erster Linie mit Entwicklungsländern verbinden.
Doch auch in Deutschland ist diese chronisch verlaufende Infektionskrankheit verbreitet. Trotz der seit Langem rückläufigen Neuerkrankungsrate sind im vergangenen Jahr 4200 Neuerkrankungen seitens des Robert-Koch-Institutes erfasst worden. Und nur die wenigsten wissen, dass tatsächlich jeder dritte den TBC-Erreger in sich trägt.
Namensgeber Robert Koch (1843 - 1910) gilt als der Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie. Ihm gelang es im Jahre 1882 erstmals, den Tuberkuloseerreger „Mycobacterium tuberculosis“ nachzuweisen. Die Ausstellung in der Schulaula (Standort Rosengarten) widmet sich der Krankheit auf breiter Ebene und informiert sowohl über Ansteckung, Verbreitung und Verlauf der Krankheit als auch über Diagnostik und therapeutische Ansätze. Zu verdanken ist die Ausstellung unter anderem der Initiative von Cornelia Persicke, die bereits auf dem vergangenen Schulfest einen Informationsstand zum Nobelpreisträger Robert Koch begleitete und interessierte Besucher mit Informationsmaterial versorgte. Gemeinsam mit ihrer Tochter Elisa Persicke und der Klassenlehrerin der 8.4, Marie-Luise Günther, wurden im Vorfeld viele Gespräche mit externen Spezialisten und kompetenten Instituten geführt, um eine Ausstellung wie diese zu realisieren. Mit Hilfe tatkräftiger Unterstützung der Gesundheitsklasse 11.G (FOS) unter der Anleitung von Uwe Seidel wurden die zusammengetragenen Informationen in anschaulicher Weise umgesetzt.
Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang unter anderem der freundlichen Kooperation und Hilfsbereitschaft des Gesundheitsamtes Neuwied, der DAHW, der WHO und dem Forum Stop-TB. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind während des Schulbetriebes jederzeit herzlich willkommen und können sich bis Donnerstag, 10. April, ohne vorherige Anmeldung anhand diverser Bilder, Plakate und Diagramme - oder gar Pressemeldungen und Veröffentlichungen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe - über das Krankheitsbild und dessen Hintergründe informieren.
