Allgemeine Berichte | 25.02.2014

Ohlenberger Mokkakännchen

Jecke Wiever probten den Aufstand

Über mangelnde närrische Resonanz konnten sich die Gastgeberinnen nicht beklagen

Voller Elan hielten die Mokkakännchen die jecken Wiever im Dorfgemeinschaftshaus locker in Schwung. DL

Kasbach-Ohlenberg. Fest in der Hand der holden Weiblichkeit war am Samstag ab dem frühen Nachmittag das Bürgerhaus von Kasbach-Ohlenberg. In das hatte die Ohlenberger Mokkakännchen traditionell fünf Tage vor Weiberfastelovend eingeladen und das sichtlich zur Freude der jecken Wiever aus der ganzen Region. Und schon zogen sie ein, die Mokkakännchen um Obermöhn Erika Köster samt der Kinderprinzessin Lena II. „vom Nussbaum op de Eck“.

„Ob groß, ob klein, ob alt ob jung, de Ohlenberger Möhne halten alle in Schwung“, verkündete Elke Köster das Sessionsmotto, um dann Anja Stöcker die weitere Moderation des Sitzungsprogramms zu überlassen. Neumöhn Babsi Engels und Birgit Sass waren in die Rollen von „Caamen und Robbäät“ Geiss geschlüpft, um die letzten Hirnakrobatik-Übungen der Mutter von Davina Shakira und Shania Tyra Revue passieren zu lassen.

Gerade noch hatte Waltraud Schäfer als Ober in einem feinen Lokal auf der Bühne gestanden, da kam sie nach dem Gardetanz der Kasbacher Karnevalisten schon wieder als Cindy aus Marzahn, die pink Prinzessin der Plattenbauten zurück, um sich durch eine Waschanlage zu quälen, als deren Flauschrollen die Obermöhn und Babsi Engels fungierten. Dem Linzer Prinz, Christian I. „Commodore der Schweren Artillerie“ müsste Kerstin Kreuz als Kölsch-Lehrerin für Irmis keinen Nachhilfeunterricht geben, profitieren von diesem könnte aber durchaus der Erpeler Prinz III.. Ganz anders die „Gulaschkapell“, die sofort die Rut-un-Wiess-Hommage der Mokkakännchen an Kölle aufgriff, bevor Elke Köster ihr Luftpumpenorchester aufmarschieren ließ. Abschließend beschworen die Kasbacher Gardisten erneut „die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“, bevor die Ohlenberger Tanzflöhe in ihrem 35. Jahr mit dem von Conny Feix einstudierten „Party Dance“ dem angeblich so starken Geschlecht signalisierten, dass es nun langsam an der Zeit sei, angesichts der rundum zufriedengestellten närrischen Gäste die Gunst der Stunde zu nutzen und Pluspunkte bei Danz und Höppe zu sammeln.

Voller Elan hielten die Mokkakännchen die jecken Wiever im Dorfgemeinschaftshaus locker in Schwung. Foto: DL

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