Allgemeine Berichte | 16.07.2015

Biwak 2015 des 1. Kürassierregiment Vettelschoß 1999 e.V.

Kein Auge blieb trocken

Jährliche Traditionsveranstaltung fand am Gemeindehaus Willscheider Berg statt

Bei diversen Spielen mussten die Kürassiere zeigen, was sie können.privat

Vettelschoß. Der Begriff „Biwak“, auch Beiwache genannt, stammt aus dem französischen 19. Jahrhundert und hatte dabei die Aufgabe, schon frühzeitig einen nachts anrückenden Feind auszumachen und Alarm zu geben oder verspätete Ankömmlinge abzufertigen. Da es auf der Hauptwache keine Gebäude gab, musste die Beiwache in Zelten kampieren.

Mit fast 60 gemeldeten Mitgliedern startete das Regiment am Freitagabend mit einem gemütlichen Beisammensein rund ums Lagerfeuer. Zu Gegrilltem wurde, mit dem einen oder anderen Kölsch und musikalischer Begleitung, vorgeglüht. Einige Familien schlugen mit ihren Kindern die Zelte auf und kampierten in die bevorstehenden warmen Sommernächte hinein. Es wurde die Nachtwache beim Biwak übernommen.

Nach einer gewittrigen Nacht wurde am Samstagmorgen auf einer langen Tafel ein herzhaftes Frühstück für alle serviert. Danach wurde „Gegenfeuer“ in Form eines Frühschoppens gelegt, um die Strapazen der vergangenen Nacht zu verarbeiten.

Zur Mittagszeit gab es dann eine warme, zünftige hausgemachte Kartoffelsuppe aus der Feldküche.

Bei einem Teamwettbewerb am Nachmittag wurden verschiedene Spiele aus der Gameshow „Die Perfekte Minute“ in gemischten Mannschaften gespielt. Konzentration, Geschicklichkeit und Ausdauer von Jung und Alt waren gefordert. Hier konnten alle, beim Elefantenkegeln oder Grasski, Hau den Lukas oder Sputnik, alles geben. Kein Auge blieb trocken.

Abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt

Für die kleinsten Kürassiere gab es eine Hüpfburg, die auch den Erwachsenen Kürassieren zu späterer Stunde viel Spaß bereitete. Nachdem die Kampfrichter die Siegerehrung mit Medaillenübergabe vollzogen hatten, ging es weiter mit der traditionellen Taufe der zwölf Neuankömmlinge im Regiment von 2014/2015.

Sechs anwesende Neuzugänge wurden durch den Kommandanten Udo Schmidt an den Pranger gestellt, mit Rübenkraut geteert und anschließend durch die Kinder gefedert. Nach Aufsagen des Regimentsspruches wurden alle offiziell ins Regiment aufgenommen. Bereits im April 2015 konnte das Regiment sein 200. Vereinsmitglied begrüßen.

Der Musikzug des Regiments präsentierte die für die kommende Session 2016 neu einstudierten Märsche und Stimmungslieder und die Anwohner rund um den Willscheider Berg wurden für die kirmesartige Geräuschkulisse am Wochenende etwas entschädigt. Am Abend servierte dann die heimische Metzgerei die, wie gewohnt, leckeren Speisen. Nach Aufnahme der Verpflegung wurde die Nachtwache am Lagerfeuer mit Kölsch und Musik wieder übernommen.

Nach einem weiteren gemeinsamen Frühstück wurde das Biwak der Kürassiere am Sonntagmorgen beendet. Die Brauchtums- und Kameradschaftspflege stand an diesem Wochenende im Vordergrund und wurde vorbildlich gelebt.

Wer Interesse an karnevalistischer Brauchtumspflege hat, kann auf der Internetseite Informationen über das Vereinsleben im Regiment einsehen und gerne Kontakt aufnehmen: www.kuerassierregiment.de.

Bei diversen Spielen mussten die Kürassiere zeigen, was sie können.Foto: privat

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