SVR unterliegt ersatzgeschwächt gegen Waldbreitbach
Knappe Niederlage im Spitzenspiel
Rheinbreitbach. „Es gibt Spiele, da läuft einfach nichts zusammen“, ärgerte sich Uwe Bierbaums trotz seiner zwei Einzelsiege nach der unglücklichen 9:6-Niederlage im Topspiel der Kreisliga in Waldbreitbach. Dass die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks ausgerechnet in dieser Begegnung so einen „gebrauchten“ Tag erwischten, ist doppelt ärgerlich. Nicht nur, weil damit die Waldbreitbacher in der Tabelle am SVR vorbeizogen, sondern vor allem auch, weil weitaus mehr möglich gewesen wäre. Schon vor der Begegnung in Waldbreitbach standen die Vorzeichen für den Tabellenführer aus Rheinbreitbach nicht gerade günstig.
Mit Niels Assenmacher und Jörg Westhofen mussten kurzfristig zwei Stammspieler ersetzt werden, sodass Wolfgang Schwarz, der wegen einer Erkältung eigentlich pausieren wollte, in die Bresche springen musste. Der Versuch einer Spielverlegung scheiterte am Veto der Gastgeber. Bereits in den Eingangsdoppeln machte sich dieses Manko bemerkbar. Zwar zogen sich Schwarz und Klaus Riddering, eigentlich Stammspieler in der Zweiten, gegen das Waldbreitbacher Spitzendoppel Stefan Kunze / Michael Hertling achtbar aus der Affäre, mehr als ein Satzgewinn war jedoch nicht drin. Während David Unkels / Uwe Bierbaums ihr Doppel einmal mehr souverän gewannen, klebte Horst Baermann und Martin Jünger das Pech förmlich am Schläger. Nach tollem Kampf und zwei vergebenen Matchbällen unterlagen sie im fünften Entscheidungssatz hauchdünn mit 12:10.
In den nachfolgenden Einzeln sorgten insbesondere Baermann und Bierbaums mit gewohnt starker Leistung dafür - beide ohne Niederlage, dass die Gäste immer auf Schlagdistanz blieben. Eine tolle Vorstellung zeigte Martin Jünger im oberen Paarkreuz. Nach einem knappen Sieg im ersten Einzel gegen Christian Hertling, gab es im Duell gegen Waldbreitbachs Spitzenspieler Kunze gleich zuhauf spektakuläre Ballwechsel und Hochspannung bis zum Schluss. Mit 13:11 im fünften Satz behielt der Waldbreitbacher, der bis dato in allen bisherigen Begegnungen nur einen einzigen Satz abgegeben hatte, schließlich die Oberhand und bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Die Entscheidung in diesem Spitzenspiel fiel erst im letzten Einzel, das Klaus Riddering gegen Jürgen Steinebach mit 3:1 Sätzen verlor.
Trotz der knappen Niederlage brauchen sich die Rheinbreitbacher nicht zu grämen. Zum einen gibt es noch ein Rückspiel und zum anderen hat auch der Tabellenzweite in einem Relegationsspiel noch eine Aufstiegschance. Und zumindest diesen zweiten Tabellenplatz hat das SVR-Sextett weiter fest im Blick.
Punkte gesammelt
Eine Überraschung gelang der zweiten SVR-Vertretung beim 7:7 in Anhausen/Meinborn in der 2. Kreisklasse. Auch ohne seinen Spitzenspieler Reinhard Ahlke zeigte das Quartett um Mannschaftskapitänin Heidi Wunner, das als einziges SVR-Team weiterhin ungeschlagen ist, eine konzentrierte Gesamtleistung und entführte verdientermaßen einen Zähler bei einem der Titelaspiranten. Allein fünf der sieben SVR-Punkte holten David und Klaus Riddering, die im Doppel und jeweils zwei Mal im Einzel erfolgreich waren.
ðDie beiden anderen Zähler steuerten Wunner und Arne Beines bei. Mit nunmehr 9:3 Zähler bleiben die SVR-Akteure auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter aus Windhagen, der im nächsten Spiel in Rheinbreitbach antreten muss.
SVR-Jugend
Ihre erste Saisonniederlage kassierte die SVR-Jugend in Asbach. Trotz dreier Einzelsiege von Benjamin Ohlert sicherten sich die Gastgeber mit einem 8:4 Sieg beide Punkte und verhinderten damit die Tabellenführung der Rheinbreitbacher, für die neben Ohlert noch Sarah Thelen punktete.
