Sankt Josephs Bürgerverein Rheinbreitbach lud zum Maiansingen ein
Kölsche Tön und Wiener Schmäh
MGV Concordia intonierte stimmungsvolle Heimat- und Volkslieder
Rheinbreitbach. Zum traditionellen Maiansingen hatte der Sankt Josephs Bürgerverein Rheinbreitbach mit anschließendem Grillen am letzten Aprilabend eingeladen.
Die Begrüßung des Wonnemonats durch die Burgbläser um ihren Vorsitzenden Martin Dahmen und die Sängergemeinschaft des Männergesangvereins Concordia mit dem Männergesangsverein Cäcilia Bruchhausen sollte eigentlich am Maibaum erfolgen, den die Junggesellen wie ihre Unkeler Kollegen bereits am Wochenende zuvor aufgestellt hatten, um am Donnerstagabend ausreichend Zeit für ihre privaten Maibäume zu haben. Allerdings stand die große Birke vor der Pfarrkirche einsam und verlassen da, hatten sich alle doch um den Pavillon gruppiert, der am Pfarrheim nicht nur den Instrumenten der Burgbläser Schutz vor dem anhaltenden Regen bot, sondern auch den Sängern.
„Ich finde es toll, dass so viele trotz des nicht gerade einladenden Wetters unserer traditionellen Mai-Veranstaltung die Treue gehalten haben“, begrüßte der Vorsitzende des Bürgervereins, Frank Scheika, die Gäste. Auf die Darbietung der Fahnenschwenker des Junggesellenvereins werde man angesichts des Wetters allerdings leider verzichten müssen, bedauerte er, bevor die Burgbläser unter Leitung von Jennifer Pütz die Mai-Begrüßung musikalisch schwungvoll eröffneten. „Dieses Jahr haben wir uns auf Volks- und Heimatlieder fokussiert“, verriet der Vorsitzende der „Concordianer“, Josef Schneider. Auf deren Programm standen auch die kölschen Schusterjungen, bevor die Sänger ihre Zuhörer vom verregneten Rhein an die Donau lockten mit dem Fiakerlied, um dann, wenn auch noch etwas verfrüht zu verkünden: „Der Mai ist gekommen!“, eine Nachricht, die den Dorfmaibaum allerdings nur äußerst leise erreicht haben dürfte.
