Der Bau des Rewe-Marktes auf dem Gewerbegebiet Notscheid kann beginnen
Kommunalpolitiker und Bauherren trafen sich zum Spatenstich
Sankt Katharinen. Zum symbolischen Spatenstich für den Rewe-Markt in Sankt Katharinen-Notscheid an der L254 in ummittelbarer Nähe zum Ortseingang nach Vettelschoß hatte Ortsbürgermeister Willi Knopp zusammen mit seinen Beigeordneten Georg Engels und Hans Robert Pütz Mitte voriger Woche eingeladen. Begrüßen konnte er dort neben dem ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach, der für die Baugenehmigung zuständig war, die Bauherren Erwin Schäfer, Vater des Markt-Betreibers Robert Schäfer von der Rewe Schäfer oHG Niederkassel, Roland Pioch, der auch für die Planung der rund 800 Quadratmeter großen Marktes verantwortlich zeichnet.
„Nach anfänglichen Verzögerungen wird der Bau des neuen Lebensmittelmarktes nun kurzfristig begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Eröffnung im Frühjahr 2015 gefeiert werden können“, so der Planer. Angeboten würden dann viele frische Waren sowie ein breites Sortiment an Bio-Produkten, Convenience-Artikeln, regionale Produkte und internationale Spezialitäten. Fleisch, Wurst, Käse und Feinkost würden das Angebot zusammen mit einem Getränkemarkt abrunden. „Für die Mehrheit der Bevölkerung von Sankt Katharinen geht dann damit der lang gehegte Wunsch in Erfüllung, einen echten Vollsortimenter vor Ort zu haben, wie dies vor Monaten ein Bürgerentscheid ergeben hat“, erinnerte Willi Knopp. Auch sein Vettelschoßer Kollege Falk Schneider habe ihm versichert, dass die Bewohner des Nachbarortes der Eröffnung entgegenfiebern würden. „Gerade der jüngeren Bevölkerung ist an der Weiterentwicklung der Infrastruktur von Sankt Katharinen sehr gelegen. Der Rewe-Markt ist hierfür ein wichtiger Baustein, der zur Attraktivität der Gemeinde seinen Beitrag leistet, die die Kaufkraft auch auf der Linzer Höhe halten wird“, so der Orts-Chef. Zurzeit würden viele noch die Einkaufsmöglichkeiten in Linz oder Aegidienberg wahrnehmen, ja selbst nach Bad Honnef und nach Unkel würden einige Bürger zum Einkaufen fahren. „Deshalb haben wir uns seit Jahren um die Ansiedlung eines Vollsortimenters bemüht, sodass wir uns nun über einen weiteren Erfolg in der Entwicklung rund um den Standort Sankt Katharinen freuen“, betonte Willi Knopp.
Bei dem neuen Rewe-Markt handelt es sich nicht etwa um einen Standardbau. Ausgeführt wird er vielmehr in reiner, höherwertiger Bauweise mit einem entsprechenden architektonischen Anspruch, die dem exponierten und ortsbildprägenden Standort Rechnung tragen soll. Darüber hinaus orientieren sich die beiden Investoren an dem „Rewe-Green-Buildung“-Konzept „Zukunft“. Das bedeutet, dass sich der Rewe Markt als Gesamtkonzept aus moderner Architektur, energieeffizienter Technologie und regenerativer Energieproduktion versteht. „Energieeffiziente Tageslichtarchitektur, der Einsatz umweltverträglicher und leicht recyclebarer Baustoffe, Kälte- und Klimaanlagen mit natürlichem Kältemittel, eine Photovoltaikanlage sowie Regenwassernutzung für die Fußbodenheizung und Toilettenspülung sind nur einige Beispiele, die hier zur Geltung kommen“, erklärte Roland Pioch. Insgesamt werde der Rewe-Markt nahezu CO2-neurtal betrieben. „Durch den richtungsweisenden Einsatz modernster Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen, natürlich in Kombination mit bester Dämmung, verringert sich der Energieverbrauch des Green-Buildings im Vergleich zu einem Standardbau um fast 50 Prozent“, berichtete der Planer sehr zur Freude von Achim Hallerbach, der erst eine Woche zuvor in Unkel die Energie-Messe des Kreises mit entsprechenden Anbietern für energieeffizientes Bauen und Wohnen eröffnet hatte.
