Allgemeine Berichte | 09.01.2015

Robert-Koch-Schule und RheinAhrCampus informieren Schüler

Kooperationsvertrag besiegelt Zusammenarbeit

Die zukünftige engere Zusammenarbeit zwischen dem RheinAhrCampus und der Robert-Koch-Schule in Linz wurde mit einem Vertrag verfestigt. Privat

Remagen. Das neue Jahr beginnt für die Robert-Koch-Schule in Linz und den RheinAhrCampus in Remagen mit der schriftlichen Besiegelung eines gemeinsamen Kooperationsvertrages. Der Unterricht hat noch nicht wieder begonnen, schon steht für das neue Jahr fest, dass Schule und Hochschule enger in Sachen Berufsorientierung für Schüler zusammenarbeiten werden.

Insbesondere der Studiengang Gesundheits- und Sozialwirtschaft wird sich verstärkt an der Fachoberschule präsentieren: Die Fachoberschule ist ein zweijähriger Bildungsgang zur Erlangung der allgemeinen Fachhochschulreife, dem sogenannten „Fachabitur“. Aufgrund der berufsorientierten Ausrichtung dieser Schulform müssen sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Anmeldung an einer Fachoberschule für eine von drei Fachrichtungen entscheiden: Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit und Soziales oder Technik. Die Fachoberschule an der Robert-Koch-Schule ist eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler der Region. Sie bietet die beiden Schwerpunkte „Gesundheit“ und Wirtschaft und Verwaltung“ an. Diese beiden Schwerpunkte der Fachoberschule in Linz könnten am RheinAhrCampus im Studiengang Gesundheits- und Sozialwirtschaft vertieft werden: Der Studiengang „Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ der auf Managementaufgaben in Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialbranche vorbereitet, ist zu 70 Prozent ein betriebswirtschaftlicher Studiengang der jedoch ebenso zu weiteren Teilen entsprechende Branchenkenntnisse vermittelt.

„Wir möchten unseren Schülern der 11. und 12. Klassen durch die Kooperation mit dem RheinAhrCampus ermöglichen, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und neben einer Ausbildung, auch ein Studium in Betracht zu ziehen“, so Bianca Becker Fachoberschulkoordinatorin der Schule. Schule und Hochschule trennt lediglich der Rhein, der mit der Fähre gut zu überqueren ist. Diese Nähe konnte bereits im letzten Spätsommer getestet werden: Schüler der 12. Klassen nahmen in der ersten Woche des Wintersemesters im September 2014 an Veranstaltungen der Einführungswoche für die Erstsemester teil. „Wir versuchen, den Schülern einen bestmöglichen Einblick in die Einrichtung Hochschule sowie die Inhalte des Studiengangs zu bieten. Neben Schnuppervorlesungen gemeinsam mit Studierenden und Inhaltsvermittlung durch wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten wir seit letztem Jahr erfolgreich mit Studierenden zusammen, die den Schülern den Campus zeigen, sie an Schnuppertagen begleiten und für alle Fragen Antworten parat haben - natürlich aus studentischer Sicht“, erklärt Judith Sikora die zuständig für die Schulkooperationen im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist, zu dem der Studiengang Gesundheits- und Sozialwirtschaft gehört. Der Kooperationsvertrag beinhaltet auch, dass Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen an der Schule über ein Studium informieren. „Wir wollen niemanden zu einem Studium überreden“, so Helen Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang. „Viele Schüler gehen mit falschen Erwartungen an ein Studium heran und scheitern im schlechtesten Fall. Darüber wollen wir in unseren Informationsveranstaltungen aufklären.“

Die Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs „Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz haben sich im letzten Jahr außerdem zu den Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang beraten: Fachoberschüler, die bereits einen enormen Anteil an Praktika zum Abschluss ihrer Schulzeit nachweisen, können die für das Studium vorgesehenen Vorpraktika nach Prüfung erlassen bekommen.

Die zukünftige engere Zusammenarbeit zwischen dem RheinAhrCampus und der Robert-Koch-Schule in Linz wurde mit einem Vertrag verfestigt. Foto: Privat

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