Allgemeine Berichte | 20.05.2015

Feuerwehr und DRK auf dem Linzer Marktplatz

Lebendige Präsentationen

Lebendige Präsentationen

Linz. Bei der Eröffnung der Bunten Wochen hatte sich auch die 46-köpfige Mannschaft von Wehrführer Lars Pörzgen samt ihren Fahrzeugen stationiert. Wie der DRK-Ortsverein um Bereitschaftsleiter Rolf Dickopp, lud auch der Linzer Löschzug traditionell zum Tag der offenen Tür ein, um anschaulich seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. „Am frühen Nachmittag werden wir einen technischen Hilfseinsatz nach einem Autounfall, vorführen und dabei wieder demonstrieren, wie eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug befreit wird, damit sie vom Rettungsdienst versorgt werden kann“, berichtete der Wehrführer. Dass dabei der kleine blaue Ford so zerlegt würde, dass von ihm nicht allzu viel übrig bleiben würde, werde seine Truppe äußerst wenig stören. Erwartet wurde am Nachmittag auch die Rettungshundestaffel Lahn, während der große Wagen mit dem Teleskop-Gelenkarm bereits in Position gefahren war. „Mit ihm werden wir eine Rettung aus dem zweiten oder dritten Obergeschoss eines Hauses vornehmen“, verriet Lars Pörzgen, der nicht zu erwähnen vergaß, dass auch die Jugendfeuerwehr eine unter einem Auto liegende Person retten werde.

Umgang mit dem Defibrillator

Die Mitglieder des DRK machten derweil auf den Umgang mit dem Defibrillator aufmerksam. „Besonders wichtig ist uns die Einweisung der Menschen, damit sie lernen, mit einem Defibrillator umzugehen“, hob Rolf Dickopp hervor. Dieses auch „Schockgeber“ genannte medizinische Gerät kann in Notfallsituationen durch kontrollierte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden. „Eigentlich kann mit einem Defibrillator, der hier in Linz etwa in der Stadthalle oder in Banken vorhanden ist, im Notfall nichts falsch gemacht werden, so dass gerade medizinische Laien das Gerät anwenden können, wenn sie wissen wie“, erklärte der Bereitschaftsleiter. "Je früher ein Defibrillator bei Kammerflimmern eingesetzt wird, um so wahrscheinlicher ist es auch, dass der Betroffene ohne bleibende körperliche Schäden überlebt“, hob Rolf Dickopp die Bedeutung des medizinischen Geräts hervor.

Auch wurde auf das Linzer Jugendrotkreuz aufmerksam gemacht. „Wir werden mit Luftballon-Männchen jüngere Linzbesucher anlocken und ihnen dann aufzeigen, wie interessant und vielseitig unsere Ausbildung ist, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt“, erklärte Miriam Fleer.

Nicht ganz so spektakulär wie die Feuerwehr, aber nicht minder informativ war die Präsentation des DRK-Ortsvereins. Foto: DL

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