Die Bunte Stadt erstrahlte im Wechselspiel der Farben
Linz leuchtete vier Stunden lang
Die optische Inszenierung in der Altstadt und in St. Martin begeisterte die Besucher
Linz. Ein absolutes Highlight in der Bunten Stadt am Rhein war am letzten Oktoberwochenende die dritte Auflage der spektakulären Lichtinszenierung „Linz leuchtet“, erneut ein Gemeinschaftsprojekt der Touristinformation und des Fördervereins St. Martin Kirche. Malerische Fachwerkhäuser in der Fußgängerzone, das Rathaus, das Neutor und die Burg Linz erstrahlten von 18 bis 22 Uhr in immer wieder wechselnden Farben.
Wie in den beiden Vorjahren zeigten sich die Besucher, die größtenteils wegen des Martinimarktes nach Linz gekommen waren, beeindruckt von dem faszinierenden Farbenspiel, bei dem 47 Architekturscheinwerfer Linzer Sehenswürdigkeiten der Altstadt in Szene setzten.
Einbezogen in das Farbenspiel war natürlich auch die ehrwürdige Sankt-Martin-Basilika. In dieser waren zwölf bewegte Effetscheinwerfer, sogenannte „Moving Heads“, installiert sowie rund 30 LED-Strahler. In je drei Sequenzen ließen diese zur Musik zunächst von „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß, zur Toccata d-Moll von Johann Sebastian Bach und zu „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clark grüne, blaue, türkis- und gelb-orangefarbene Lichtstrahlen und -muster durch den Chorraum und über die Seitenwände des Mittelschiffs geistern. Zwei Nebelmaschinen sorgten zudem dafür, dass die Strahlen im Kirchenraum auch deutlich sichtbar wurden.Zwischen den drei Lichtshows wurden die Besucher, denen die Kirche kaum ausreichend Platz bieten konnte, von der Linzer Sängerin Ruth Zimmermann unterhalten, begleitet von Detlef Anders, Drums und Percussions, Dragene Drenski, Saxofon und Klarinette, Urs Exner, Bass, und Johannes Weiss am Piano.
Gerahmt wurde dieser Musikblock erneut von Lichtshows zu Zarathustra, Passagen aus Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ sowie Antonio Vivaldis „Sommer“ und einem Scherzo von Ludwig van Beethoven.
