Allgemeine Berichte | 03.12.2013

Bis zum 4. Adventswochenende wird sich das Angebot an den Ständen stetig erweitern

Linzer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz eröffnet

Die Besucher ließen sich von den Geschenkangeboten an den vielen kleinen Buden inspirieren.DL

Linz.Der Traum von einer weißen Weihnacht kann durchaus noch in Erfüllung gehen, auch wenn darauf bei der Eröffnung des Linzer Weihnachtsmarktes nun wirklich nichts hinwies. „Wir haben heute wirklich nicht die besten Wetterbedingungen erwischt“, bedauerte der Vorsitzende der Linzer Werbgemeinschaft, Martin Flöck, beim offiziellen Start. Er begrüßte besonders Stadtmanager Thomas Herschbach, der mit der Tourist-Gesellschaft die Veranstaltung der Werbegemeinschaft ebenso unterstützt hatte wie die Stadt, die vom 1. Beigeordneten Hans Georg Faust vertreten wurde. „Ich freue mich, dass diese Traditionsveranstaltung wieder eröffnet werden kann“, dankte dieser der Werbegemeinschaft und dem Bauhof, von dem die stadteigenen Fachwerkhäuschen aufgestellt worden waren. „Nicht vergessen sollten wir aber auch diejenigen, die mit dem Häuserbau im 15. bis 17. Jahrhundert für die idyllische Umgebung gesorgt und das einzigartige Flair der Bunten Stadt am Rhein geschaffen haben“, so der Beigeordnete. Nun gelte es, dieses Ambiente zu erhalten und zwar nicht nur als Kulisse, sondern als lebendige und menschenfreundliche Altstadt“, so Hans-Georg Faust, bevor er mit „Ab ins Vergnügen, Weihnachten steht vor der Tür“, die Besucher des Marktes auf die Geschenkangebote an den Ständen verwies.

Kunst steht im Mittelpunkt

Deren Zahl ist erheblich geringer als in den Vorjahren, was jedoch vor allem daran liegt, dass auf dem Marktplatz die Getränkestände bis auf einen großen unmittelbar an dem riesigen Weihnachtsbaum gestrichen worden sind. „Wir wollen das Schwergewicht des Weihnachtsmarkts auf mehr Kunstgewerbe verlagern und somit seine Qualität optimieren“, erklärte Martin Flöck. In diesem Sinn habe die Werbegemeinschaft auch das musikalische Angebot während der Wochenenden organisiert. So spielte am Sonntag „Freddi the Piper“ auf dem Dudelsack schottische Weihnachtslieder und auch am 14. Dezember wird er wieder zu Gast in Linz sein. „Am zweiten Adventssonntag spielt dann der Posaunenchor der Trintiatis-Gemeinde Weihnachtslieder und am 3. und 4. Adventswochenende bieten wir Kutschfahrten von Buttermarkt bis zum Burgplatz an“, so der Vorsitzende der Werbegemeinschaft.

Nostalgie-Karussell statt Eisenbahn

„Für die jüngsten Besucher haben wir statt der Eisenbahn wieder ein Nostalgie-Karussell aufbauen lassen mit Ponys und Bär, Elefant und Giraffe als Reittieren, wenn man nicht den Schwanen-Wagen vorzieht“, erklärte Martin Flöck. Und am Sonntagnachmittag kam ja auch noch der Sams zu Besuch in die Stadthalle, so dass die Erwachsenen in Ruhe die Angebote des Weihnachtsmarktes studieren konnten, der sich auch auf den Burgplatz erstreckte, während am Buttermarkt immerhin Wuddy’s und Happy’s Fischbude neben frisch geräuchertem Aal und Forellen sowie Lachs und Matjes auch mit Glühwein und Gerstensaft die Besucher anlockte. „Wir werden an den beiden letzten Adventswochenenden ein noch größeres Standangebot präsentieren können“, so Martin Flöck. Nur am ersten Wochenende in Linz mit dabei war der noch junge bundesweit aktive Verein „Schrittchen für Schrittchen“, der sich für traumatisierte, trauernde und generell seelisch belastete Menschen kümmert. Kirsten Comer warb zusammen mit Viola Brosig und Barbara Reible erfolgreich an dem Stand für den Verein. Die Familie von Pembe Akar hat sich sogar bereit erklärt, ihr „Café am Markt“, Marktplatz 21, demnächst als Anlaufstelle für Projekte zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls im neuen Jahr will die Werbegemeinschaft den Arbeitskreis Weihnachtsmarkt ins Leben rufen, indem der Verein zusammen mit der Politik und kreativen Linzern die Zukunft des Weihnachtsmarkts planen will. „Es ist natürlich unheimlich schwer, anspruchsvolle Angebote nach Linz zu holen, die alle vier Wochenenden hier gebunden wären“, so Martin Flöck. Bei einer Reduzierung auf die beiden letzten Adventswochenenden etwa ließe sich eine Optimierung viel eher bewerkstelligen, dachte er schon einmal voraus, ohne dass damit eine Festlegung erfolgt wäre. Ändern müsse sich aber auf jeden Fall etwas, auch wenn das nicht von heute auf morgen gehen werde, sagte er voraus.

Die Besucher ließen sich von den Geschenkangeboten an den vielen kleinen Buden inspirieren.Foto: DL

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Kleinanzeigen
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Kreishandwerkerschaft
SB Standesamt
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
So könnte der Innenraum der alten Kirchr als Stadthalle aussehen.
324

Linz am Rhein. Der Regionalverband Unteres Mittelrheintal des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich für eine vertiefte Prüfung der Umnutzung des ehemaligen Kirchengebäudes in Linz am Rhein zu einer modernen Stadthalle aus. Ziel ist es, die vorhandene bauliche Substanz sinnvoll weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für das Stadtbild sowie das kulturelle Leben zu schaffen.

Weiterlesen

Symbolbild.
27

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Alle Beteiligten waren mit großem Engagement bei der Sache und zeigten, wie wichtig ihnen ein sauberes und gepflegtes Umfeld ist.  Fotos: A.Baumeister
33

Roniger Hof. Der Interessenkreis Roniger Hof hatte am 21. März zur diesjährigen Aufräumaktion eingeladen. Bei gutem Wetter sind viele dem Aufruf gefolgt und haben dafür gesorgt, dass ihr Stadtteil wieder ein Stückchen sauberer wurde. Eine beträchtliche Menge an Müll wurde gesammelt, was den Erfolg der Aktion unterstreicht. Anschließend gab es als Dankeschön für die fleißigen Helfer Würstchen und Getränke.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2279

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag
Daueranzeige
Essen auf Rädern
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Tag der offenen Tür
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern