Allgemeine Berichte | 29.04.2014

Jugendwehrwehrwart Robert Rohkrämer hatte zur 24-Stunden-Übung geladen

Löschen und retten hieß es für den Feuerwehrnachwuchs

Zwischen Granit und Marmor verlegte die Jugendfeuerwehr die Schläuche zur Brandbekämpfung. Foto: DL

Unkel. Zu einer der traditionellen 24-Stunden-Übungen hatte am Wochenende der Jugendfeuerwehrwart der VG Unkel, Robert Rohkrämer, die potenzielle Nachwuchstruppe der Unkeler Wehr in das Feuerwehrgerätehaus an der Graf-Blumenthal-Straße eingeladen. „Feuer mit Menschenrettung“ hieß diese Übung, bei der vom „Hohen Weg“ aus Schläuche bis nahe an den Brandherd verlegt wurden, während zwei junge Feuerwehrleute bereits in den Schuppen vordrangen, um die dort eingesperrte Person zu retten. Zufrieden konnte der stellvertretende Wehrleiter Ralf Wester das sachgemäße Vorgehen der Jugendfeuerwehrleute registrieren, konnten diese doch schon nach kurzer Zeit nicht nur mit den Löscharbeiten beginnen. Knappe fünf Minuten hatte es zudem gedauert, bis die im Schuppen eingeschlosse Person, natürlich in Form eines Dummys, ins Freie getragen und notbehandelt wurde.

Das erste Mal hatte die Alarmglocke die Jugendfeuerwehr am frühen Morgen zum Einsatz gerufen. „Dabei ging es um die Befreiung einer Person hinter verschlossener Tür“, berichtete Robert Rohkrämer, dem bei der 24-Stunden-Übung vier Betreuer zur Seite standen.. Kurz nach dem Mittagessen sei es dann darum gegangen, eine vermisste Person in der Nähe des Spielplatzes „Rheinkiesel“ zu retten. „Zwischen den einzelnen Übungen und den Nachbesprechungen steht natürlich immer wieder die theoretische wehrtechnische Ausbildung auf dem Programm“, so der Jugendfeuerwehrwart, während am Einsatzort bereits die Schläuche wieder im Fahrzeug verstaut wurden. Am späten Nachmittag würden dann gruppendynamische Spiele auf dem Plan stehen, um mit diesen den Zusammenhalt der Truppe zu fördern. Der stand erfahrungsgemäß eine relativ kurze Nacht im Gerätehaus bevor, nach der alle Fahrzeuge, wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wurden.

Zwischen Granit und Marmor verlegte die Jugendfeuerwehr die Schläuche zur Brandbekämpfung. Foto: DL

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