Der SPD-Ortsverein lud zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in die Obere Burg ein
Lukas Bornheim erhielt SPD-Ehrenamtspreis
Rheinbreitbach. Zum traditionellen Neujahrsempfang der Rheinbreitbacher Sozialdemokraten hatte die Vorsitzende Jutta Heller, in die Obere Burg eingeladen. Begrüßen konnte sie dort neben Parteifreunden nicht nur den Hausherrn, Ortsbürgermeister und VG-Chef Karsten Fehr, sondern auch etliche Vertreter von CDU und FDP.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde an Lukas Bornheim der SPD-Ehrenamtspreis verliehen. Die Laudatio auf den jungen Preisträger hielt Wolfgang Gisevius. „Wir es gewohnt, dass normalerweise ältere Menschen für ihre langjährige Arbeit in Vereinen geehrt werden. Wir wollen heute einen jungen Mitbürger auszeichnen, um Gleichaltrigen einen Ansporn für den Einstieg in die Ehrenamtlichkeit zu geben“, erklärte er und stellte den Gästen des Neujahrsempfangs Lukas Bornheim als Preisträger vor, der sich neben einer entsprechenden Broschüre über ein gesellschaftspolitisches Management-Training freuen konnte, das die Friedrich-Ebert-Stiftung speziell für Ehrenamtler an Wochenenden anbietet.
Der Mathematik- und Philosophiestudent sei nicht nur offizieller Trainer der acht- bis neunjährigen Spieler der E2-Jugend beim SV Rot-Weiß Rheinbreitbach (SVR), sondern unterstütze als Betreuer und Technik-Trainer auch Fußballer der B1-Jugend mental bei ihren Spielen, berichtete Wolfgang Gisevius in seiner Laudatio. „Außerdem leitet unser Ehrenamts-Preisträger als Jugendkoordinator auch im unteren Juniorenbereich des Vereins die Jugendlichen an, die beim SVR ihr Freiwilliges Soziales Jahr leisten“, fuhr er fort. Als Aushilfschauffeur kutschiere Lukas Bornheim zudem junge Fußballer ab der Rheinbreitbacher D-Jugend zu ihren Spielen. „Lukas Bornheim ist außerdem in die redaktionelle Arbeit bei der Vereinszeitung ‚Fußball-Echo’ und auf der Homepage des SVR integriert. Zudem ist sich der Autor von Spielberichten auch nicht zu schade für die Arbeit als ‚Materialwart’, der häufig die Trikots der eigenen Mannschaft nach den Spielen wäscht“, führte Wolfgang Gisevius, bevor er abschließend hervorhob: „Wir brauchen die erfahrenen Alten aber auch die engagierte Jugend.
Beide zusammen sind der Kitt der Gesellschaft, der alles zusammenhält!“
