Freien Wählergemeinschaft St. Katharinen
Müllsammelaktion brachte einiges zu Tage
St. Katharinen. Ende April führte die FWG St Katharinen ihre nun schon traditionelle Müllsammelaktion durch, diesmal rund um den Notscheider Wasserturm. „Ob wir am Notscheider Berg so viel finden? Aber falls der Hänger nicht voll wird, finden wir genug entlang der Bahnhofstraße!“, war einer der Kommentare, als über den Ort der Sammelaktion diskutiert wurde. Doch da lagen die Helfer völlig daneben.
Es lag jedoch nicht nur an der noch wenig fortgeschrittenen Vegetation, dass schnell am Waldrand sowie rechts und links beliebter Spazierwege rund um den Wasserturm genug gefunden wurde. Erstaunlich, was alles in der Natur entsorgt wurde. Von leeren Lackeimern, alten Autoreifen, Möbelresten, verrottende Zäune und Stacheldraht, Bauschutt, Dachpappe und ohne Ende Reste von umfangreichen Saufgelagen. In weniger als einer Stunde war der Anhänger voll beladen. Für die vielen Dosen, Flaschen und sonstigen Abfälle, die achtlos links und rechts der Bahnhofstraße aus dem Auto geworfen wurden, war definitiv kein Platz mehr.
Kaum zu glauben, dass all dieser Müll in der Natur entsorgt wurde, dabei nehmen alle Kommunen Müll jedweder Art an und verlangen nichts oder nur kleines Geld für die Entsorgung. Da stellt sich die Frage, warum jemand es vorzieht, den Müll am Weges- oder am Waldrand zu deponieren, wenn die geregelte Entsorgung so unproblematisch und ebenso einfach ist, wie die ungeregelte Entsorgung in der Natur.
Die FWG wird weitermachen und wahrscheinlich auch im kommenden Jahr ausreichend wilde Müllablagerungen finden. Noch besser wäre es allerdings, dass der Anhänger einmal leer bliebe. Das wäre ein Zeichen, dass die Menschen sorgfältiger mit der Natur und mit der Entsorgung ihrer Abfälle umgehen.
