Allgemeine Berichte | 19.02.2013

Neugestaltung des „Brunnenplatzes“

In Bruchhausen haben die Arbeiten begonnen Als Eigenleistung im Rahmen der Dorferneuerung wurden nun die alten Begrenzungen niedergerissen

Als fleißige „Trümmermänner“, erwiesen sich Jürgen Reuter, Klaus Cassel und Bürgermeister Markus Fischer. DL

Bruchhausen. Eifrig gewerkelt wurde am vergangenen Wochenende in Bruchhausen gegenüber der Wallfahrtskirche Sankt Johann Baptist.

Unter Oberaufsicht von Bürgermeister Markus Fischer wurden die beiden Mauern eingerissen, die von dem kleinen Gebäude an der Südseite ausgehend den so genannten Brunnenplatz jeweils im Viertelkreis säumen. „Als eine Maßnahme der Dorferneuerung wird dieser Dorfplatz jetzt endlich neu gestaltet, so dass er nach der Fertigstellung mit dem Kirchplatz und dem Bürgerhaus Winzerkeller ein Ensemble bildet“, so der Bürgermeister, während sein Beigeordneter Jürgen Reuter mit einem Stemmhammer der Mauer zu Leibe rückte.

Drei weitere Helfer schlugen mit Spitzhacke und Vorschlaghammer auf die gelockerten Steine ein, um sie dann an der Straße zu stapeln.

Ein Plan - an dem Gebäude, das zur nach Norden offenen Halle umgebaut werden soll -, zeigt, wie der Platz einmal aussehen soll.

„Die Mauer wird natürlich wieder aufgebaut, aber wie am Kirchplatz mit Grauwacke. An der Westseite wird dann dem Namen des Platzes entsprechend auch ein kleiner Brunnen wieder plätschern“, erläutert Markus Fischer. Außerdem wird der gesamte Platz, mit Ausnahme des Standortes der neu zu pflanzenden Dorflinde, gepflastert, um so ohne Stilbrüche mit Winzerkeller und Kirchplatz eine Einheit zu bilden.

Kosten und Eigenleistung

Kosten lässt sich die kleine Gemeinde diese Aktion der Dorferneuerung bis zu 140.000 Euro, von denen das Land allerdings 54.000 Euro übernimmt. „Die müssen wir bis zur Zuteilung in 2015 aber vorschießen“, so der Bürgermeister.

Kredite aufnehmen muss Bruchhausen aber dennoch nicht. Nach der Baulandumlegung im Neubaugebiet „Bohnengraben“ konnte sie zwei gemeindeeigene Grundstücke verkaufen und die Finanzierung mit Zustimmung der Kommunalaufsicht so sichern.

„Die Abbruchabreiten heute decken unsere Eigenleistungen ab, die man bei der Dorferneuerung nachweisen muss.

Den Aufbau der beiden Grauwacken-Mauern und die Pflasterung überlassen wir dann aber Fachfirmen“, erklärt Jürgen Reuter, der auch die Koordinierung der weiteren Arbeiten übernehmen wird.

Der Plan verdeutlicht, wie die Dorfplatz-Baustellen nach der Fertigstellung als Brunnenplatz aussehen soll.

Der Plan verdeutlicht, wie die Dorfplatz-Baustellen nach der Fertigstellung als Brunnenplatz aussehen soll.

Als fleißige „Trümmermänner“, erwiesen sich Jürgen Reuter, Klaus Cassel und Bürgermeister Markus Fischer. Fotos: DL

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