Lokalsport | 24.09.2013

Dritter Dorint RUN 50

„Nur ankommen ist wichtig“

Gemeinsam läuft es sich doch am allerbesten.  DL

Linz. „Happy Birthday“ schallte es Heinz Grove am Sonntagmittag entgegen, als der für den TG 48 Schweinfurt startende Läufer nach 15 Kilometern in auf den Linzer Marktplatz einbog. Als ältester Teilnehmer am 3. Dorint RUN 50 feierten 119 „Drei-Tagesläufer“ sowie zahlreiche Zuschauer mit ihm seinen 75. Geburtstag. „Seit er bei einem Triathlon ganz in Rosa bis hin zum rosafarbenen Rennrad aufgetaucht ist, wird Heinz in der heimischen Presse nicht nach seinem Bart der graue, sondern nur noch der ‚rosarote Panter‘ genannt verriet Dieter Altmann, der wie am Vortrag beim Rheinhöhenlauf auch vor dem Rathaus die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte. „Ich habe mir diese drei Tage zum Geburtstag geschenkt, die für mich ganz unter dem Motto stehen: Nur Ankommen ist wichtig“, so der rüstige 75-jährige. Pünktlich um 13 Uhr konnte Dieter Altmann dann die Sieger des Wettbewerbs vorstellen, die vom neuen Sponsor, dem Direktor des Dorinth Hotels Rainer Schäfer, und von Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer ausgezeichnet wurden.

Erste bei den Frauen wurde Sylvia Jacobs (W50) von Ron Hill, die bereits den Freitagslauf von Linz nach Vettelschoß in 1:08:20 mit über sechseinhalb Minuten Vorsprung vor der zweitplatzierten Petra Kath vom SV Westrum gewonnen hatte, die wiederum eine Minute vor ihrer Vereinskameradin, der Dritte der RUN50-Läufe Diana Seer (W40) ins Ziel gekommen war. Nur 18 Sekunden hatte Sylvia Jacobs dann beim Halbmarathon in 1:41:01 vor Petra Kath gelegen, die der zweiten Westrumerin da über zwei Minuten abgenommen hatte. Mit 1:10:54 war Diana Seer dann am Sonntag 1:14 Minuten langsamer als ihre Vereinskameradin, die wiederum 1:35 Minute hinter Sylvia Jakobs den Linzer Marktplatz erreicht hatte und mit einer Gesamtzeit von 3:57:25 insgesamt den 17. Platz aller 119 Teilnehmer belegte. „Wir hatten zwar nach 150 Meldungen die Teilnehmerliste geschlossen, aber am Freitag sind nur 136 Teilnehmer angetreten und heute sind dann nach dem Rheinhöhenlauf noch einmal etliche ausgefallen“, so die Organisatoren, bevor Dieter Altmann die besten „Drei-Tagesläufer“ präsentierte. Eindeutig dominiert wurden die RUN50 von drei Läufern aus der Region hier vor allem von dem Mitglied des Laufteams „Siebengebirge runergy“ Torsten Schneider (M40), der in einer Gesamtzeit von 3:11:20 mit großem Vorsprung den ersten Platz belegte vor seinem Clubkameraden John Achtendung (M40), der 3:19:55 für die drei Strecken benötigte. Zeitgleich mit diesem war am Sonntag Marc Schmitz vom TriTeam Dattenberg in 0:58:21 über die Ziellinie gegangen, während Torsten Schneider für die 15 Kilometer 55:35:00 benötigt hatte.

Nur am ersten Tag hatte der Dattenberger, der insgesamt 3:21:14 unterwegs war, den zweitplatzierten auf den 14 Kilometern bergauf nach Vettelschoß in 0:59:48 34 noch 36 Sekunden hinter sich lassen können, während ihm John Achtendung bei Halbmarathon dann aber knapp zwei Minuten abgenommen hatte.

Die Klasseleistung der drei Läufer belegt der Vorsprung von Marc Schneider vor Stephan Peters (M3) vom AC Eifel Ostbelgien, den der Dattenberger über sechs Minuten hinter sich gelassen hatte.

Der Lohn für die Mühe ist eine Position auf dem Siegertreppchen.

Der Lohn für die Mühe ist eine Position auf dem Siegertreppchen.

Gemeinsam läuft es sich doch am allerbesten. Fotos: DL

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