BSG Unkel-Linz
„Nur ein Punkt könnte zu wenig sein“
Unkel-Linz. Der 5. Tabellenplatz täuscht: Vor den beiden letzten Auswärtsspielen gegen den Tabellenletzten St. Ingbert und dem Tabellenführer TuS Wiebelskirchen in knapp zwei Wochen darf das Regionalligateam der BSG Unkel-Linz sich nicht zu sicher wähnen, denn die Konkurrenz um den Klassenerhalt ist jederzeit zu Überraschungen fähig und kann die Rheinländer noch abfangen, zumal es auch in der 2. Bundesliga noch zum Supergau mit 2 Absteigern kommen könnte, wenn sich nicht die TG Hanau im letzten Moment noch wie erwartet und erhofft rettet. Dann wären drei Absteiger aus der Regionalliga möglich. Bei den Auswärtsspielen in Dornheim und Neustadt/Weinstraße zeigte die Mannschaft ganz unterschiedliche Gesichter. In Dornheim erwiesen sich die bulgarischen Sportfreunde Ivan und Konstantin als Stützen der Mannschaft. Vor allem Ivan Hristizov überzeugte im 2. Herrendoppel an der Seite von Youngster Daniel Böse mit einem Zweisatzsieg und steuerte auch im Einzel einen Punkt bei. Sein routinierter Landsmann Konstantin Dobrev zeigte bei seinem knappen Dreisatzerfolg im Einzel starke Nerven. Die Frauen trugen mit ihrem Sieg im Damendoppel ebenfalls zum 4:4 Unentschieden bei. Die anderen Spiele nahmen nicht den erhofften Verlauf.
Gegen den Tabellendritten BSG Neustadt war ebenfalls mehr drin, hätten die Unkel-Linzer ihr Potential besser abrufen können. Dass in den Spielen gegen den Jung-Nationalspieler Till Felsner nicht mehr drin war, hatte die Mannschaft einkalkuliert. Wieder waren es die Jungspuntis Ivan und Daniel, welche das 2. Herrendoppel heimbringen konnten.
Doch Ivan hatte an dem Tag im Einzel das Glück bei knappen Bällen nicht gepachtet und verlor leider. Die Kusinen Arzane und Vjollce Bunjaku waren ebenfalls gegen Jugend-Nationalspielerin Luise Heim und ihre erfahrene Partnerin Melanie Schell machtlos. Immerhin hielt sich Vjollce im Einzel gegen Schell schadlos und übte erfolgreich „Rache“. Das Mixed musste umgestellt werden, da Mannschaftsführerin Sarah Kämpf verhindert war. Im Geschwister-Mixed mit Arzane und Skender Bunjaku vermisste das Team die Harmonie, die zum erfolgreichen Abschluss nötig gewesen wäre. So blieb es bei der mit 3:5 achtbaren Niederlage. Im Nachhinein musste das Team mit Bedauern feststellen, dass es hätte, am Tag zuvor, den nötigen Punkt zum Klassenerhalt holen können. So muss es weiter gezittert und auf faire Ergebnisse am Ende gehofft werden.
