Allgemeine Berichte | 03.07.2013

Kammermusikkonzert im Rahmen der Carl Loewe-Musiktage

Orientalischer Zauber im Palmenhaus

Die Solisten des Abends verabschiedeten sich von ihrem begeisterten Publikum (v.l.n.r.): Marc Unkel, Martin Haunhorst, Joanne Walter-Unkel und Doris Lange-Haunhorst.UB

Unkel. Unter dem Motto „Orientalischer Zauber“ fand im Palmenhaus/Henkelpark ein eindrucksvolles Kammermusikkonzert im Rahmen der Carl Loewe-Musiktage in Unkel statt. Der 1. Vorsitzende des Geschichtsvereins Unkel e.V. Dr. Piet Bovy begrüßte das Publikum und hieß alle herzlich willkommen. Seine Begrüßung galt auch dem Ehepaar Dr.Heidelore und Dr. Wolfgang Rathgen. Als Vertreter der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft mit Sitz in Löbejün, Sachsen-Anhalt, dem Geburtsort Carl Loewes, besuchte das Ehepaar die wunderschöne Stadt Unkel und das letzte Konzert der diesjährigen Festtage. Neben einem Besuch im Stadtarchiv mit intensivem Stöbern in Originalunterlagen aus dem Nachlass der Loewe-Familie wurden auch erste Absprachen zu einem engeren Zusammenwirken der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft mit dem Geschichtsverein Unkel getroffen und zugleich die Einladung für die Carl-Loewe-Festtage vom 25. - 27. April 2014 nach Löbejün ausgesprochen.

Anschließend stellte der 1. Vorsitzende die Solisten vor: Joanne Walter Unkel (Oboe / Englischhorn), Doris Lange-Haunhorst (Flöte), Martin Haunhorst (Violine) und Marc Unkel (Klavier). Schirmherr der Carl Loewe-Musiktage ist Rainer Kaul, Landrat des Kreises Neuwied.

Musikalische Soiree eröffnet

Carl Loewe hat seine Impressionen über den Orient in den drei folgenden Liedern aus dem Orient für Oboe und Klavier, op. 10 zum Ausdruck gebracht. Damit eröffneten Joanne Walter-Unkel und Marc Unkel die musikalische Soiree. Beschwingt und melodisch erklang das erste Lied. Die Solistin wiegte sich bei ihrem bemerkenswerten Vortrag wiederum im Takt und es sah aus, als wenn sie mit ihrem Instrument tanzen würde. Marc Unkel ist nicht nur ein bemerkenswerter Komponist und Solist, er ist auch ein kongenialer und einfühlsamer Begleiter. Er hatte bei diesem Konzert den größten Part. Im 2. Lied trat Ruhe ein, eine wunderbare, farbige Komposition. Das dritte Lied war ebenfalls romantisch und klangvoll, wie viele von Loewes Kompositionen. Das Publikum war begeistert und drückte dies in einem spontanen Beifall aus. Carl Loewes Leben spielte sich in der Epoche der Romantik ab, deshalb hat der Komponist sich bei seinen Werken von diesem einzigartigen Phänomen inspirieren lassen. Die beiden Musiker haben diese Lieder mit viel Engagement nachempfunden.

Ein begeistertes Publikum

Doris Lange-Haunhorst brachte, begleitet von Marc Unkel die „Serenata orientale“ op.24 von Ernesto Köhler. Die Solistin spielte diese aparte und beschwingte Komposition mit viel Hingabe und Freude. Das Publikum applaudierte begeistert. Martin Haunhorst brachte dagegen seine Violine zum Singen. Er zog alle Register seines Könnens und bekam seinen verdienten Applaus. Es folgte die Sonate für Oboe und Klavier von Carl Loewe, eine ebenfalls schöne Komposition. Auch Gabriel Fauré stand auf dem Spielplan mit „Pavane op. 50“ für Flöte und Klavier. Die Musik klang geheimnisvoll und mystisch, das Tempo nahm zu und die wilde Jagd begann. Eine witzige und amüsante Komposition, die das Publikum zum Lachen brachte. Die beiden Musiker bekamen wieder viel Applaus. Anschließend wurden Werke von Jules Massenet für Violine und Klavier vorgetragen. Massenets Werke überzeugten besonders durch nuancenreiche Melodik und Harmonik. Die beiden Musiker brachten einen sehr schönen Beitrag, den das Publikum entsprechend mit Beifall honorierte.

Carl Loewe erfreute die Zuhörer mit seinen „Lyrischen Fantasien, op. 73 für Englischhorn und Klavier, ein sehr schönes, liedhaftes und romantisches Werk, dessen Vortrag einen begeisterten Beifall auslöste. Ein beeindruckendes polyphones Werk von Marc Unkel, dessen Musik an eine Bauchtänzerin in einem Harem erinnert, waren die Time Variations, op. 41 für Flöte, Oboe, Violine und Klavier. Diese interessante Komposition ist Unkel wirklich gelungen.

Das Publikum war begeistert und belohnte die Solisten für diesen unvergesslichen Konzertabend mit einem rauschenden Applaus. Die Solisten erhielten zum Dank für ihre hervorragenden Leistungen einen bunten Blumenstrauß.

Die Solisten des Abends verabschiedeten sich von ihrem begeisterten Publikum (v.l.n.r.): Marc Unkel, Martin Haunhorst, Joanne Walter-Unkel und Doris Lange-Haunhorst.Foto: UB

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